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sich den Friedensunterhandlungen zu entziehen, weil ergleich von Anfang an sein Marquisat wieder zurück vcr-langt, und nicht die geringste Hofnung gemacht habe,sich unter irgend einer andern Bedingung zu fügen. DerLegat faßte daher den unabänderlich'n Entschluß die Un-tcrhandlungen nicht abzubrcchen, sondern vielmehr sichzu gedulden, seine Gegcnerinnerungen zu machen, zubitten, zu ermahnen und auszuharren, und sich aufalle die Protestationen nicht einzulastcn , deren er sichauf Anrarhen einiger Leute bedienen sollte. Er be-fand sich in einer sehr kritischen Lage; doch setzte ersei e Hofnung auf Gott, auf das Gebet des Pabstes,auf die Redlichkeit desKonigs, aufdas allgemeine Be-dürfniß des Friedens, und aufdas Vertrauen welchesbeyde Parteien um deswillen in ihn setzten, weil sie sei-ne Unparteilichkeit kannten, und vollkommen überzeugtwaren, daß er ganz neutral scy, und weder aus Eigen-nutz noch Leidenschaft handle.
Nachdem sich die Deputaten verschicdenemal miteinander besprochen, alles Vorhergehende rccapitulirk,und mit dem savoyischen Gesandten eine neue Ueberein»kunft getroffen hatten, ward am 2;stcn in GegenwartdcS Legaten wieder Versammlung gehalten Herr vonBeilievre erstattete bcy dieser Gelegenheit von allemBericht, was in der Angelegenheit des Herzogs vonSavoyen vocgcfallcn war, und bezog sich zugleich aufden ersten Vorschlag, welchen man dem Könige vonFrankreich gemeldet hatte; doch fügte er hinzu, daSeine Majestät denselben verworfen hatten, und mankeineswegs gesonnen sey, die Unterhandlungen deswe-gen abzubrechen, so scy man von neuem dahin überein«gekommen, nochmals einen Eilbote» mit anderweitigenDepeschen an den König zu senden. Der Inhalt der-selben beziehe sich darauf, daß der Herzog von Sa«
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