tram'scb machten. Der König, sagten sie, habe sichrie nach dem Frieden gesehnt, und ftp auch d rmalennoch nicht willens ihn zu schließen. Er werde sich vielmehr sowohl mit der Königen von England als mitdm Staren von Holland vergleichen, und dann denLegaten auölachcn, daß er ihn fünf ganze Monate larg,auf eine für ihn und den Pabst so entehrende Art vonParis tntfernt hake. Es scy d mnack die höchste Zeit,daß er die Augen aufthue, diesen ganzen Vorgang aus demrechten Gesichtspunkte betrachte, und sich nicht iä>gn-mitleeren Worten abspeisen lasse. Diese Reden fuhren - emLegaten als eben so viele Dolchstiche durchs Herz. Sieschmerzten ihn um so m hr, da er sich nicht wohl befand,und nicht nur von N erenschmerzen, sondern auch nochvon einer Magenschwäche geplagt wurde. Er haueniemanden, gegen den er sein Herz auSschütten konnte,als nur den General der Franziskaner; auch war er fürseine Person des ewigen Zauderns, und des unaufhörli-chen Mißtrauens herzlich müde. Dessen allen ungeach-tet, nahm der Legat sich fest vor, den Ausgang in Ge-duld abzuwartcn. Er glaubte nemkich, daß dieses demPabste um so weniger zu einigem Nachrhei! gereichenwerde, da eö ihm nicht allein so gicng, sondern da diebeydcn andern hierbey interessirten Parteien, sich in derNothwendigkett befanden daS Nervliche zu thun. Daer überdies die Denkart des Königs jkannte, so konn-te er sich gar nicht vorstellen, daß man ihn zu betrügensuche. Was endlich den Pabst anbelangt, so setzte erdessen Interesse gar nicht aufs Spiel, denn er war sehrüberzeugt, daß ihn der König nicht nur bey andern Ge-legenheiten sehr nörhig habe, sondern ihm auch wirklichmit Achtung und Liebe zugethan sey, so daß er, nachaller Wahrscheinlichkeit, ganz und gar nicht daraus aus«gehe denselben beleid gen zu wollen. Er nahm für be-kannt an, der König müsse doch wohl nicht wtllenS siy«
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