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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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117
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xorenthalten, und mit Seiner Majestät auf eine so ei-zenmächtigte Art ncgociiren wolle. Er, der Legat, wis-se zwar nicht, was die Franzosen eigentlich thun könn-ten, oder wollten; wenn es jedoch darauf ankomme,einen Eilboten abzusenden . so könne man ja bald wiederAntwort haben; wollten sie hingegen die Zeit unbenutztlassen, so sähe er nicht ein, worauf sie noch warteten,denn jeder könne ja in diesem Fall behalten was er habe.Hierauf gab er ihnen zu erkennen, auf Flügeln könneder König von Frankreich doch keine Armee nachFlandern und gegen den König von Spaniensenden; die Truppen, welche dermalen in Bretagnestanden, wären keineswegs dazu bestimmt, in die Pi-cardie einzudringen; und überhaupt unterhielten Ih-re Majestät den größten Theil Ihrer Armee mehr des-wegen, um sich den Duc de Mercoeur vom Hal-se zu schaffen, als aus irgend einem andern Beweg-gründe. Die Flamänber hatten zwar gegen alle dieseVorstellungen nichts einzuwenden, drangen aber doch inihn , er solle seine Autoritär anwendcn. Ucberhaupt be-gegneten sie ihm mit der größten Achtung, äußerten un-gemein viel Zutrauen gegen ihn, und beurlaubten sichsodann. Der Legat ließ hierauf die Franzosen rufen,und lag ihnen stärker als jemals an, sie sollten ihm dochsagen, was sie minmehr thun könnten. Sie antwor-teten, der König habe ihnen nicht die geringste Voll-macht ertheilt, in irgend einer Angelegenheit des Her-zogs von Savoyen einen Beschluß zu fasten, woferner nicht vor allen Dingen das Marquisat zurück gäbe.Indessen vernähmen ste jedoch von einigen ihrer Freun-de, die das Vertrauen des Königs besaßen, ste hoffenmit der größten Zuversicht, daß sich derselbe zu einemVergleich verstchcn werde, wenn ihn der Herzog durchjrgend eine Art von Zurückgabe zu besänftigen suche.Der Legat fragte, ob ste wohl hoffen, daß diese Bedin-

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