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darch Vermittelung dcs Cardinals von Oesterreich,zwischen Frankreichund Spanien gepflogene Ne»goziation. Indessen beschwerten sie sich aber doch, daßihnen die Artillerie in den Plätzen, welche ihnen zurück-gegeben werden sollten, verweigert würde; ingieichemdarüber, daß man Anstand nähme dis Stadt Cam-brai für neutral zu erklären. Hiernächst sprachen siein einem sehr heftigen 4one von dem Betragen dcSHerzogs von Savoyen, und brachten nicht nuralle Beleidigungen wieder in Erinnerung, welche derKrone Frankreich von Seiner Durchlaucht wie-derfahren waren, sondern auch die niedrige» Kunstgriffe,deren er sich damals bediente, als er durch seinen Ge-sandten Jakob den Frieden negoziirts, und die derAras von Auvergne dem Könige nach erfolgterAussöhnung samt und sonders entdeckt hatte. Da eres, sagten sie, mtt einem sehr mächtigen Könige zrilhun habe, dem alle seine Staaten den schuldigen Ge»horsam leisteten, so müsse er bey den Unterhandlungenaufseinen niedrigem Rang Rücksicht nehmen, und zwarum so mehr, da der Vergleich mit dem Duc de Mer-eoeur bereits zu Stande gekommen sey. Die Gema-lin dieses letzten; habe bereits die Friedcnsartikcl unter-zeichnet, und diese bestanden darin, daß er die Stadthal-terschast von Bretagne niedcrlegc, daß ihm der Kö-nig drcymal hundert tausend Thaier, und einen jährli-chen Gehalt von fünfzig tausend Livres bewillige, und- daß er seine einzige, nur erst sieben Jahr alte, Tochterdem Duc Cäsar de Vendvmc zur Ehe gäbe,welchem der König die Stadthaltcrschast von Breta-gne übertragen werde. Alle diese Artikel habe derKönig bereits genehmigt, mithin bedsirfe mau nur nochder Unterschrift des Duc de Mercoeur, die mitjedem Tage zu Angers erwartet werde, wo derma-len der König sich aushalte.
Nach