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des andern Morgens ward der Eilbote nach Spanienabgesandt. Der Umschlag seiner Depesche war mit demPetschaft des Legaten versiegelt, und die Adresse an denxäbstlichen Nuntius gestellt, der sich am Hofe des Königsvon Spanien aufhielt; denn die Franzosen wolltennicht zugeben, daß sie unter dem Namen des Königsvon Spanien durch Frankreich passiccn sollte,wiewohl übrigens das ganze Paket nicht daS geringstevon dem Legaten enthielt, als nur den Umschlag.
Den 26 war wieder Versammlung, und in der-selben verlangten die Franzosen, Cambrai solle wie-der für neutral erklärt werden, wie ehedem, als es dieFranzosen noch nicht in den Händen halten. Manstritt sich lange hierüber, ohne zu einem bestimmten Ent-schluß zu kommen, wiewohl cs übrigens klar genug war,daß Karl der Fünfte diese Festung vor Zeiten be-saß , und ob man gleich mit ziemlicher Gewißheit be-hauptete , die Bewachung der Thore habe lediglich vonseiner Willkühr abgehangcn. Unter andern war auchdie Rede von denen Franzosen, welche sich feindselig ge-gen den König betragen hatten. Man lhat den Vor»schlag, daß sie Vergebung erhalten, und wieder in ihreGüter eingesehet werden sollten. Gegen diesen Antragharte Herr von Bellievre allerlei)) einzuwenden. Ecsagte ncmlich: da sie Vasallen des Königs von Fran k-reich wären, so müßten sie ihre Begnadigung ganzallein von diesem, und keineswegs von der Vermitt-lung des Königs von Spa.nien erwarten, dein sicohnehin nicht den geringsten Dienst geleistet hakten, in-dem sic weiter nichts als Ueberläuser scpcn. Dcmun-geachtet schien er nicht hartnäckig aufdiescm Widerspruchzu beharren, weil die Anzahl dieser Leute nicht gar groß,und Herr von Au male (dessen Güter man nicht ein-
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