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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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89
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Als der Aufschubötag vorüber war, versammelteMan sich abermals am 24. deä ncmlichen Monats. Indieser Zusammenkunft rceapitulirten die Franzosen alles,was bereits verhandelt worden war. Man solle nein-lich, sagten sie, die Artikel so abfassen, daß man sichvermöge derselben einen erwünschten und dauerhaftenFrieden versprechen könne; solle denselben so viel möglichverbürgen; vor allen Dingen aber dafür sorgen, daßeiner so wichtigen Negoziation keinen Hindernisse in denWeg gelegt würden. Sie verlangten, daß man denTermin wegen Zurückgabe der Platze wenigstens um ei-nen Monat abkürze; sagten, derAllerchristlichsic Königwünsche, daß man ihm, wo nicht die ganze Artillerie,doch wenigstens die Hälfte derselben überlassen möchte,und daß man die Friedcnsartikcl so geschwind als mög-lich unterzeichne, um sie alsdann, der Abrede gemäS,dem Legaten zu treuen Händen zu überliefern» Richa r-dot antwortete, man könne den Termin der Zurückgabeaus dem Grunde nichtabkürzcn , weil, seines Erachtens,die hierzu erforderlichen Befehle nicht früher ertheilt wer-den könnten; denn es befänden sich anftührische Solda-ten in jenen Plätzen, und es scy nicht mehr denn billig,daß dieselben, um die Achtung ihres Königs zu erhal-ten , auf sine oder die andere Art bestraft würden. Diespanischen Deputieren verlangten diesen Aufschub in kei-ner andern Rücksicht, als um allen und jeden Erfordernis-sen völlige Genüge zu leisten; denn da sie jene Plätzedoch einmal zm ückgebcn mußten, so erheische cs ihr selbst-eigener Vortheil, dies je eher je lieber zu thrw, theilsum die Unterhaltungskosten los zu werden, rhc'.ls auchin mancher andern Rücksicht, die man sich leicht den-ken könne, indem das Interesse des Cardinals vonDcsierreich deutlich genug vor Augen liege. DieFranzosen waren hiermit gar nicht zufrieden, sondernmachten vielmehr die Einwendung, vermöge des Frie«

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