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ben in die Hände des Legaten. Sic hätten, sagten sie,Briefe vom Cardinal von Oesterreich in Händen,wollten demzufolge den Eilboten nach Spanien ab.fertigen, und er scy auch wirklich zur Abreise bereit;da man jedoch vermittelst jener Depesche die schriftlicheRatification aus Spanien herbcpschaffcn solle, wel-che auf die Demoliruug von Bl avet Bezug habe, somüsse man vorerst noch anderweitige Briese von dem bc.sagten Cardinal begehren, welches so geschwind als mög-lich geschehen solle, und dann würden sie den Eilbotenohne den geringsten Verzug abgchen lassen, um sowohljene Angelegenheit zu berichtigen, als auch die bcnöthig.re Vollmache in Betreff Englands beyzubringcn.Dies waren die Franzosen zufrieden, und der Legatmachte sich anheischig, die FriedenSartikcl in seine Ver-wahrung und Obsicht zu nehmen, sobald dieselben vonden Parteien genehmigt und unterzeichnet ieyn würden.Die Franzosen brachten nun die Zulassung dcssavoyi-schen Gesandten in Vorschlag, »ach welcher sie bis da-hin kein Verlangen gezeigt hatten. Noch ward beschlos-sen, die Friedensartikel aufzufihen, weswegen TagSdarauf, am 2gtcn, keine Versammlung seyn sollte,damit man die Zwischenzeit dazu anwenden könne, die-selben zu Papier zu bringen. Jeht ficngen die Franzo-sen ans einmal an viel nachgiebiger zu werden, als siebis dahin gewesen waren. Hieraus läßt sich schließen,daß sic mi klerw.ilc weit unbcschrärrktcre Aufträge erhal-ten haben mußten. Waiden Duc de Mercocurbekehr, so machten oie Spanier einen abermaligen Ver-such, sich für ihn zu verwenden« Es ward aber be-schlossen, daß die Unterhandlungen mit ihm noch eineZcitlang ausgeseht bleiben sollten, weil man allgemeinglaubte, daß er sich dem Allcrchristlichsten Könige un-terwerfen werde, wofern er es nicht schon gcthan habe.
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