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wißen gethau hatte. Die Spanier hingegeri wartetendarauf, daß sich die Franzosen zuerst hinein begebenfeilten. Als der Legat dies gewahr wurde, ließ er sieMen hinein zu kommen, welches sie auch thaten. DieStaatsgrnblec schloffen hieraus, es muffe sich ein Rang,sireit erhoben haben , und machten dies auch öffentlichbekannt; cs war aber gleichwohl nicht wahr. Nach-dem nun die ganze Gesellschaft beysammen war, mach,te Herr von Bellievre, und zwar in einem viel sans-tern als seinem gewöhnlichen Tone, die Antwort desAllerchrisilichsten Königs auf eben die Art bekannt, wieer sic bereits dem Legaten vorgelragcn hatte. Die Fla.mändcr hörten ihm sehr aufmerksam zu, besprachen sichsodann mit einander, dankten sehr höflich, und nahmendie Antwort, welche man ihnen so eben bekannt gemachthatte, an. Nur verlangten sie einen Tag Aufschub, umdie Angelegenheit wegen des Eilboten in Ueberlegung zunehmen. , Auch erwähnten sie des Duc de Mer-coeur, versuchten in seinem Namen zu negosziren, und erboten sich, ihm hiervon Nachricht zu ge.den. Die Franzosen lehnten dies geradezu ab, so daßnicht weiter von der Sache gesprochen wurde. Nunkam auch die Rede auf den Herzog von Savoyen.Und jetzt zeigten sich die Franzosen gar nicht mehr abge-neigt, mit ihm in Unterhandlungen zu treten, so sehrsie ehedem sich dessen geweigert hatten. Die Ursachewar; der Legat hatte sie hiezu bewogen, und sie warenso ziemlich von dessen Beweggründen überzeugt. DieVersammlung gieng hieraufauseinander, doch mit demVorbehalt, sich des andern Tags wieder einzustellen.An diesem Tage nahmen die Flamander, welche sich Be-denkzeit ausgebeten hatten, die Antwort des Allerchrist-lichsten Königs ohne alle Einschränkung an, und ga«öcn nicht nur ihre Einwilligung zur Abfassung und Unterschrift der Artikel, sondern auch zu Niederlegung dersel-
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