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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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Es ist bekannt, baß die Jesuiten auf Anrachenund Empfehlung Pabst Pauls deS Vierten, der auSdem Hause Caraffa stammte, nach Frankreich kamen.Demungeachtet wollte sie die gal!iranische Kirche nie fürihre Mitglieder erkennen, nach in ihren Schooß cufneh-men, wie sie denn solches auch noch heutiges Tages nichtkhut. Alle Geistlichen im ganzen Königreiche setztensich emmüthig darwidcr.

Im Jahr 1561 wendeten sie sich an die Versamm-lung, welche unter der Regierung Karls dcS Neuntenzu Poi'ssy gehalten wurde. Vorher erbettelten sie dieProtection der bepden, ungemein viel vermögenden,Kardinale von Lorraine und von Tournon, wie sie dennüberhaupt die Geschicklichkeit besitzen, sich bey großenund mächtigen Personen aufeine listige 'Art einzuschmci-cheln. Da sic nun eine ganz andere Gestalt annahmcn,sich von der wahren Absicht ihrer Ordensregel gar nichtsmerken ließen, sondern bloß begehrten als arme Stu-dierende in Paris ausgenommen zu werden; so gelanges ihnen diesfalls auf der vorerwähnten Versammlungeinen Bcwillignasbnef zu erschleichen, welcher nochmalsvon dem ParlemenkShose bestätigt wurde; und dies istder einzige RcchtStitel, kraft dessen sie sich wegen ihresAufenthalts in Frankreich, und vorncmlich zu Paris,lcgitimiren können.

Man sah sich betrogen, ob man gleich der Mei-nung war, alles recht wohl gemacht, und jeder nach«lheiligcn Folge dieser Neuerung dadurch vorgebcugt zuhaben, daß man den Jesuiten auferlegte, ihren Namenund Titel zu ändern, sich auf eben die Art wie alle ansdern Geistlichen der Gerichtsbarkeit und Aufsicht des Bi-schofs zu unterwerfen, und vor allen Dingen auf diein ihren Bullen bewilligten Privilegien ausdrücklichVerzicht zu khun, und zwar bey Strafe, widrigenfallsder bewilligten Gnade verlustig zu werden. Dies alles

diente