ser, womit er den König verwunde; hatte, in die rech.tcHand, legte den Arm auf einen Kloß, der zudem En.de in Bereitschaft stand, und hieb ihm die Hand miteinem Beile auf einen Streich dicht am Gelenk ab.Hierauf steckte er den Arm, damit das B'ut nicht um-her lausen sollte, in ein Säckchen, das mit Asche undKleyen angefüllt war. Dem zunächst brachte man ihnauf ein anderes nicht gar zu hohes Schaffet, legte ihnhier zwischen zwecu in die Erde gerammclttn Pfählenauf den Rücken, und band ihm vier Riemen, die anden Halsen von vier Pferden befestigt waren, um dieArme und Füße. In dieser sage ward er an den Ar- j!men, Schenkeln lind Füßen, achtmal mit glühenden lZangen gezwickt. Als dies vorbcy war, hieben einige
ihn mehrmals hin und her, standen aber hernach wiederstill. Endlich ward sein Körper zernffen, und in vierViertel zerstückelt. Diese vier Viertel nebst dem Kopfund den übrigen Thriicn des Leichnams, wurden anseineu neben dcm Schaffot errichteten Scheiterhaufen ge-legt, und zu Asche verbrannt. Nachher nahm derScharfrichter eine Schaufel und warf die Asche in dieLust, daß sie der Wind zerstreute. Auf diese erbärm-liche Art mußte der besagte Johann Chaste! sein lebenbeschließen. Sein Vater und seine Mutter wurden noch !des nemlichen Tags vor das Thor Saint IaequeSgeführt, und auö der Stadt verwiesen, mit dem aus-drücklichen Bedeuten, sich ohne den geringsten Verzugaus dem Königreiche zu entfernen, oder zu gewärtigen,
Vas; man sie widrigenfalls mit dem Tode bestrafen werde.
Des nachstfolgneden Tags, am dreyßigsten De-ccmbcr des oberwähnten IahrS, wurde den Priesternund Schülern der sogenannten Gesellschaft Jesu, der
Kerls mit Peitschen gewaltig auf die Pferde los, anwelchen seine Gliedmasen befestigt waren. Sie zogen
gegen