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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
Entstehung
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gcgen sie ergangene ParlcmcntöschluZ ebenfalls insinnirtund in Abschrift zugcstellt. Zu dem End- begab sichder oberste Huissier des Parlcments, welcher, damitsie nicht etwa vörwendcn möchten, cs sey ihnen nichtszu wissen gtthan worden, noch zween andere Huissiers desncmlichcn Parlsmenks als Zeugen bey sich hatte, in dasClcrmontische Collegium, und deutete ihnen an, denInhalt jenes Beschlusses unverzüglich zu befolgen, oderdie darin gedrohte Strafe zu gewärtigen. Die besag-ten Priester wollten sich das Ansehen gehorsamer Unter-thancn geben, und machten sich gleich des andern Tagsauf den Weg. Es ward ihnen erlaubt, ihre Kleidungs-siücke mitzunehmcn, von dem Kirchengerärhe aber nurso viel, als sie zum Meßleftn nöchig hatten. AllcSübrige mußten sie zurücklasscn, damit darüber nachMaaßgabe des Parlcmentc-schluffes disponier würde.

2lls das Ucthcil vollstreckt werden war, und disJesuiten Paris verlassen hatten, setzte man sogleich dieMaurer und andere Handwcrksleute in Arbeit, welchedaö vor der großen Thorftchrt des ParlemcntShauseü ste-hende Haus *) des mehr erwähnten Chastel zerstören undeinreißen mußten. ward völlig der Erde gleich ge-macht, so daß nichts mehr übrig blieb als der Platz woes gestanden hatte, und dieser ward aus eben die Artgepflastert wie eine Straße. Da nun diese Begebenheitauf immerwährende Zeiten merkwürdig blieb, und daman die ungeheure That, wozu der besagte Chaste! durchdie Irrlehren und gottlosen Grundsätze der Jesuiten ver-leitet worden war, auch den Nachkommen bekannt zumachen wünschte; so errichtete man auf dem ncmlichcn

D 2 Platze

*) Dieses Haus stand auf der Stelle, welche jetzt der Bannabitcnplatz genannt wird, und a» die Straße äs la Vi-sills vrspperis stößt; gerade der großen Thorfahrt desParleuiklUshauses gegenüber.