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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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h erhellt, welche er in allen seinen Verhören auf die vor»g^gten Fragen crcheilte.

Urff-cilsvvllstreckung.

Des nemlichen Tags, an welchem dem besagtenJohann Chastel sein Urthcil angekündigt worden war,führte man ihn Nachmittags um zwey Uhr in die Mak-lerkammer, wo er im Beyscyn d r Commissarien undl- Äv Deputirten den ersten und zweyten Grad der Tortur be-^ ^ kam. Er blieb bcy den nemlichen Antworten, Aussa»und Verneinungen, welche man während des Pro»ellt dn; eeffcs von ihm vernommen hatte, nur fügte er noch hin-zu, er habe die Jesuiten oft sagen hören, es sey nichterlaubt, daß man tyrannische Regenten am Leben taffe;auch sagte er ferner, er glaube bey Gott Gnade undNM>! Barmherzigkeit wegen seiner Sünden zu erlangen, und!> H»' bitte jhn, nur um Geduld, damit er die schweren Lei-M « de» und Qualen, die ihm zur Verherrlichung seines al»''Ä lerheiligsten NamcnS auferlegt wurden, ertragen könne.! Als man ihn von der Folter befreyt hatte, und ihn ei«Es ne Zcirlang ausruhen ließ, damit er sich wieder erholensollte, verlangte er seinen Beichtvater zu sprechen. Zu, mtki« diesem sagte er sehr wehmüthig, er müsse leider gestehn,daß ihn seine Markern sehr ungeduldig machten; er bit»,MliN te Gott, daß er ihm und seinen Verfolgern verzeihenwolle. Man führte ihn in die Kapelle, wo er ung«Hs fahr eine Stunde zubrachte. Nach deren Verlauf ward1 er aus dem Kerker geholt, auf einen Karen gesetzt, undvor die große Thür der Liebfrauenkirche gefahren, woer öffentliche Kirchenbuße that. Von da führte manihn auf den Greveplatz, und nachdem er das zu dieserAbsicht errichtete Schaffet bestiegen hatte, mußte erniederknien, und zwar so, daß er das Crucisix sehenkönnte. Sodann band ihm der Scharfrichter das Mes»N.Denkwürdigk.XlV.B. D ser,