sichen, Namens Frater B. F. und der, welcher ihn enkdeckte hieß de B.F. — Barriere gestand auch wirklich,daß er ausdrücklich in der Absicht nach Hof gekommenscy, den König ums Leben zu bringen, und daß ihn eingewisser Jesuit NamcnS Varade, welcher sich täglich dieabscheulichsten Schmähredcu gegen den König erlaubte,dazu angerneben habe. Auf Zureden dieses Jesuitenhatte sich Barriere das Messer gekauft, womit er dieThal vollbringen wollte. Die Bekanntschaft mit die-sem Manne veranlaßt? der Pfarrer zu Saint Andre»dcs-Arts, welchem er sem Vorhaben entdeckt hatte.Dieser rrcth ihm nemluch, sich diesfalls an den besagtenDacgde, Zzector des Jcsmrcn-ollegiumü, zu wenden,welcher ihn auf alle mögliche Art in dem Entschluß denKönig ermorden zu wollen bestärkte. Varade vcrstcher»te ihn unter andern, daß er ganz unfehlbar die Mär-tyrerkrone im Himmel davon tragen wurde, wenn erauch allenfalls über jener That ertappt werden und seinLeben einbüßcn sollte Als er bey diesem nemlichenWarade beichtete, beschwor ihn derselbe bey dein Sacra«ment der Beichte und des heiligen Abendmahls, daßer doch jene Thak ja vollbringen und Frankreich vonder Herrschaft des Königs von Navarra befrcyeu möch-te, welchen er einen Tyrannen schalt.
Außer dieser Beschultigung fielen aber den Jesui-ten auch noch ganz andere Dinge zur Last. Das Par-!ement brachte nemlich in Erfahrung, daß zwecnSchweißer auf ihrer Reift durch Besan on, wenige Ta,ge vorder vom Ehastel beabsichtigten Mordchm, mitzwecn Männern gesprochen hatten, die als Jesuiten ge-kleidet waren, und Vorgaben daß sie nach Rom wollten.Diese Männer hatten sich unter andern verlauten las-sen, dt? Kvn-ig vv» Navarra werde iu der Kürze, entwe,
der