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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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zusperrcn pflegten, welche schwere Sünden auf ihren,Gewissen hatten. Sie bekämen dort allerley Teirttls-gcstalten zu sehn, welche dem Vergeben nach dazu die-nen sollten, sie zu einem bessern Lebenswandel auzutrebden, ihre Gemächer zu erschüttern, hauptsächlich odersie durch dergleichen Lectioncn zu Vvllbrin» ung eineroder der andern ausgezeichneten That zu reizen. Erantwortete: in diesem Medikarwnszimmer sey er gar oftgewesen. Man begehrte zu wissen, wer in Venn eigent-lich beredet habe, den König zu ermorden. SeineAntwort war: er habe an Mehrern Orten vernommen,man könne den Grundsaz ohne alles Bedenken anneh-men, daß es erlaubt sey den König zu tödten. DieLeute von welchen er dies gehört habe, hätten den«mg einen Tyrannen genannt. Man fragte ihn hierauf,ob cs nicht etwas sehr Gewöhnliches sey, daß die Je-suiten den Köm'gsmord für erlaubt hielten. Er erwie-dcrte: allerdings habe er gehört, daß sie diesen Sahbejahet und gesagt hätten, cs sey erlaubt den König zuermorden, er gehöre nicht zur Kirche , man habe nichtnöthig ihm zu gehorsamen, oder ihn für einen Körig zuhalten, bis ihn der Pabst in dieser Eigenschaft aner-kannt habe. Als hernach der Inguisic vor der Graud-chambre, im Beyssyn der dazu gehörigen Herrn Prä-sidenten und Rache, wie auch der sammtlichen Mitglie-der der Tourm lle, nochmals verhört wurde, gab er diencmlichen Antworten, wiederholte und behauptete auchausdrücklich den Grundsatz, daß es erlaubt sey Königezu morden, ja sogar den regierenden< iq; weil, sag-te er, derselbe nicht zur Kirche gehöre, indem ihn derPabsi noch nicht anerkannt habe. Endlich fällte daSParlemenk ein Urthcil, dessen Inhalt svigendcrgestaltlautet.

Exkratt