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ser gerade vor einen Zahn gekommen sey, wiewohl er,Ivguistc, gar keinen Widerstand gespürt habe. Sei-ne Absicht sey eigentlich gewesen, dem Könige dasMesser in die Gurgel zu stoßen, indem er befürch-ten müssen, daß es an einem andern Theile desKörpers, der vielen Kleidungsstücke wegen, nichtein'ringen möge. In der Uebcrzeugung, daß er vonGott verlassen, und gleich dem Antichrist zurVerdamm-rnß bestimmt sey, habe er von zween Uebein das klein-ste wählen wollen, indem es doch immer erträglichersey, d'.e Höllenguaal nur ub lflmtmol' und niest ud«oto, zu erdulden. Man srug ihn, wie er denn indiesem verzweistungsvollen GemükhSzustande nun eigent-lich dran sey ; ob er denn noch immer fürchte verdammtzu werden, oder ob er glaube, daß seine Seele durchjene verruchte That die Seligkeit erlangen würde? Erantwortete: er hoffe allerdings, daß die Vollziehungdieser That dazu dienen werde, seine Leiden zu vermin-dern ; denn es sey ganz gewiß daß er weit härtere Stra-fen zu fürchten gehabt hätte, wenn er mit Tode abge-gangen wäre, ohne wenigstens einen Versuch gemachtzu haben, den König umS Leben zu bringen, und daßer nun bey weitem nicht so hart bestrafet werden wür-de , nachdem er ihn habe ermorden wollen. In so fernhalte er allerdings dafür, daß die geringere Bestrafungeine Art von Seligkeit gewähre, wenn man sie mit dergrößcrn vergleiche. Als man von ihm zu wissen begehr-te, wie er denn zu dieser ganz neuen Art von Theolo-gie gekommen sey, ecwiedertc er: vermittelst der Philo-sophie. Als man ihn fragte, ob er vielleicht im Jesmtcn-collegium Philosophie studiert habe, antwortete er: Ja,und zwar unter Anleitung des Pater Gueret, beywelchem er dritthalb Jahr zugebracht habe. Man er-kundigte sich ferner, ob er auch in dem Meditations-zimmer gewesen sey, wo die Jesuiten diejenigen ein-
zu-