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ster, Namens Catharina, und mit seiner jüngern Schwe-ster, Magdalena Chasie!, zu Mittag gespeist. 'Außerdiesen Personen wären noch im Hause gewesen PeterRoiistei, Simone Thuns und Luise Camus. Nachdem Mtttagscsstn hätten ihn sein Vater und seine Mut-ter ermahnt, einen guten Lebenswandel zu führen, wel-ches er ihnen auch versprochen habe. Hernach sey erin die Bcüper, und von da wieder in seines VaterSHauS gegangen. Dieser habe ihn sodann mit in dieStadt genommen, um jemanden zu besuchen, der alsRath beym Chastelet eingestellt sey. Ais sie denselbenn'.cht an ge troffen hätten, seyen sie mit einander in dt«Kirche Sainc Jean gegangen. Nach erfolgter Zurüek-kunft in seines Vaters Haus, sey er abermals aus-gegangen, nachdem er vorher das Messer, welches ecschon in der Kirche Saint Jean bey sich gehabt, in sei-nem Wamsermel versteckt habe. Als er befragt wur-de, was er an diesem Tage sonst noch gethan, undmit wem er gesprochen habe; gab er zur Antwort, ecsey Morgens acht Uhr aufgcstanden, und vor die Stadtgegangen, und habe zu Saryt Laurer,6 Messe gehört.Als man ihn fragte, wes Standes er sey, und wo ecstudiert habe; sagte er, Vas Meiste habe er den Jesui-ten zu danken, denn bey diesen habe er drei) Jahre zu-gebracht, und zwar das letztem«! unter der Aussicht desPater Johann Gueret JesuitcrordcnS. Diesen nemli-chen Pater Gueret habe er noch den Freytag oder Sonn-abend vorher gesprochen, ehe er die That begangen ha-be. Sein Vater, Peter Chastel, hätte ihn zu densel-ben geführt, um ihn wegen einer Gemisscnssache zuRath zu ziehen, die darin bestanden habe, daß er (In-guisic) seiner vielen und großen Sünden wegen, anGok-trS Barmherzigkeit verzweifeln wollen. Er sey nemlichoft Willens gewesen, die allcrabscheulichsten Sün-den wider die Natur zu begehen, habe sie auch mehr-
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