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Zweyte Abtheilung, Vierzehnter Band (1797) Nachlese von Bemerkungen zu den letzten Regierungsjahren Heinrichs des IV : nebst Anzeie der Quellen, aus welchen der Inhalt dieses Bandes geschöpft ist
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pe durchschnitt, und noch tiefer elngedrun<M fein'wür-de, wenn er nicht gerade die Zähne getroffen hätte. Ecließ hierauf sein Messer fallen und suchte zu entmischen;aber ein Kapitän von der Garde bemächtigte sich seiner,und nahm ihn in Verhaft. Jhro Majestät, welchenur allzugern Gnade vor Recht ergehen lasten, hattendies kaum bemerkt, als sie dem, welcher ihn fest hielt,sogleich Befehl gaben, ihn wieder loszulaffen , mit demBeysügcn, baß ihm verziehen sey. Auf die Nachricht,daß dieser Bursche ein Iesuitcrschüler wäre, sagten SeMajestät: mußte denn sogar mein eigner

Mund gegen die Jesuiten zeugen? Der ver-haftete Königsmörder wollte die That anfangs läugnen,gestand sie aber nachher, und ward dem königlichenHofrichter überantwortet, der ihn in eines von denGefängnissen des Fort l'Evesque bringen ließ. Hievfragte man ihn, wer er sey; warum er cingeführt wor-den ; ob er nicht den König ermorden wollen; auf waSfür Art er ihu verwundet habe; und ob das Messer et-wa vergiftet gewesen sey? Nachdem man ihn den Eidhatte ablegen lassen, sagte er Folgendes aus: er seyrin Schüler, und deswegen verhaftet, weil er den Kö-nig ermorden wollen, den er jedoch nur verwundet ha-be; er sey fest entschlossen gewesen, sein Vorhaben aufeine oder die andere Art ins Werk zu sehen; deswegenhabe er ein bloßes Messer :m Ermel bey sich getragen,und solches zwischen Hemd und Fleisch verborgen; mitdiesem Meffer habe er den König im Gesicht verwun-det, weil Se. Majestät sich eben gebückt hätten; seinesWissens sey es kein vergiftetes, sondern ein ganz gewöhn-liches Messer gewesen, dessen man sich in seines Va-ters Haus zum alltäglichen Gebrauch bedient habe. Ersey schon mehrmals Willens gewesen, den König beyder ersten Gelegenheit ums Leben zu bringen; da nunheute gegen Abend eine Menge Leute zu Pferd und zu

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