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Rechtliches Verfahren
des Pariser Parlements, gegen den JesiiiterfchülerJohann Cd aste l, wegen der von ihm beabsich-tigten Ermordung des Werchristlichsten Königsund Herrn, Heinrichs des Vierten, Königsvon Frankreich und Navarra.
Nebst einigen Veylagen,
enthaltend
die Vermtheilung des Komgsmorders, die Parle»mentsschlüsse gegen die Jesuiten , und die entsetzli-che Geschichte der verruchten Mordchat, weichePeter Barriere auf Anstiften der Jesuitengegen den besagten König beabsichtigte.
(Nach der gedrukten Kopie von iss;.)
sieben und zwanzigsten Deccmbcr, ein tausendfünf hundert vier und neunzig, Abends zwischen sechsund sieben Uhr, wo der Ailerchristlichste König, Hein-rich der Vierte, König von Frankreich und Navarra,wieder zu Paris anlangte, kam Johann Chastcl, wel-cher von Paris gebürtig, im Collegium der Jesuitenverköstigt und erzogen worden, und neunzehn Jahrealt war, in das Louvre, näherte sich dem Könige, undversetzte ihm, als Seine Majestät sich eben bückten, undeinem in Dero Diensten stehenden Cavalier, der Denen«selben seine Ehrfurcht bezeugt hatte, umarmen wollten,einen Messerstich gegen den Mund, welcher die Oberlip-pe