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4 (1838) Geschichte der Dichter und ihrer Werke : Abbildungen der Handschriften, Sangweisen, Abhandlung über die Musik der Minnesinger, alte Zeugnisse, Handschriften und Bearbeitungen, Uebersicht der Dichter nach der Zeitfolge, Verzeichnisse der Personen und Ortsnamen, Sangweisen der Meistersänger nach den Minnesingern
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910 Handschriften, Abdrücke, Ausgaben, Erläuterungen und Erneuungen der Minnesinger.

Nr. 23; Dörens Antw. ebd. Nr. 24; desselben Zuschriftan Büsching mit der Beschr. der Münchn. Meisters. Hds.(sg), und seine Rec. v. I. Grimms Wd. Meisterges. Vgl.auch Görres Borr, zu dem Altd. Volks - und Meistert.(1817). Aeltere Schriften über dies Verhältnis: Adelung,im Magaz.II (1783), S, S. 67; Gräter, in BragurII (1792), 68-76; I. H- Häßlein, ebd. III (1794),44 ff. Dabei kam auch das Verhältnis zu denProvenzalen und anderen Romanischen Dich-tern zur Sprache: Gräters Vergleichung der Prov. mitden Minnes. in Bragur V (1797), 1, 97108 (nachBodmcr, als Einl. des Vers, über die Roman. Dichter des12. IS. Jahrh); I. Grimm Meisterges. 143 ff.; GörresVorr. Xl.I-l.XH; F. Diez Poesie der Troubadours(Zwickau 1827), S. 255 71. Beim Grafen vonNeuburg (S. 50), und Gottfried von Straßburg (S.609), habe ich die Eigenthümlichkeit der heimischen alten

Dichter auch in dieser Hinsicht dargethan, so wie beidem Böhmenkönig (S. 18) im Slavischen Verhältnisse.

Den nächsten Uebergang vom ritterlichen Minnesängebilden: die Lieder des Grafen Hugo von Montfort um1400, mit Sangweisen (Gründe. 497); die Lieder desTyrolers Oswald von Wolkenstein (st. 1449), ebenfallsmit Sangweisen (Grundr. 517), und die von KlaraHätzlerin zu Augsburg (1471) gesammelten Lieder (obenHds. 22). Mit dem Falle der Burgen, und mit dersteigenden Macht der Bürger, ja der Bauern, überhauptdes Volkes, trat an die Stelle des freien Minnesangesvöllig der zünftige Meistergesang, und das verwilderteVolkslied; welches letzte, mit der Reformation immermehr im geistlichen und weltlichen Wechsel der Worte undWeisen, erst als geistliches Volkslied wieder höhere Bil-dung gewann, im Kirchenliede.

Nachschrift.

Die Brentanosche Nitharthandschrift (im obigen Verzeichnisse Nr. 20) ist gegenwärtig Eigenthum des Hrn. Geh. R.v- Meusebach, der sie mir freundlich mitgetheilt hat. Sie besteht aus 29 Pap. Bl. in 4, um Mitte des 15. Jahrh.,und enthält 19 Lieder, mit rothen Ueberschriften; im Ganzen meiner Nithart-Hds. sehr ähnlich, auch im Inhalte,durch Wiederholung meist derselben Lieder mit gleicher Strophen - Zahl und -Folge, jedoch fehlerhafter geschrieben.IXII meiner Hds. III des alten Druckes; zum Schluffe 2 Str. mehr. IIIXI m. Hds. IXVI. VI.XXVIII. VI ^ XXXIV. VII 6XXII. VIIII. IX oxxxil. XI.XXVI. XI--I.XXVII.XIIVII. XIII XXVIII. XIV XXIX. XVXXXI. XVI^XXI. XVIIV. XVIII^-V und III,1. 2. 3. 5 des a. Dr. XIX Her Mcitgart von Kewenml vnd lein vruder Lverzann 12 Str. findet sich allein hier.Die Seite (Bl. 28») ist nicht zu Ende geschrieben, und auf den übrigen Seiten stehen nur einzele Zeilen von andrerHand, zuletzt 2 Str. eines Marienliedcs.