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4 (1838) Geschichte der Dichter und ihrer Werke : Abbildungen der Handschriften, Sangweisen, Abhandlung über die Musik der Minnesinger, alte Zeugnisse, Handschriften und Bearbeitungen, Uebersicht der Dichter nach der Zeitfolge, Verzeichnisse der Personen und Ortsnamen, Sangweisen der Meistersänger nach den Minnesingern
Entstehung
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891
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Gemeinsame alte Zeugnisse von

zeigen, von der Straßburger Schule ausgegangen.Auch bezieht sich Spangenberg, in s, hds. Buchevon der Meistersanger-Kunst (Straßb. 1598), wel-ches Hanman in den Anmerk, zu Opitzens Prosodieausgezogen (XXVIl), auf den Inhalt, den er durchdie inneren Widersprüche, und den Wartburgkrieg, zuOtto's IV Zeit bestreitet. Die Fabel scheint in Verbin-dung mit der wirklichen Bestätigung der Meistersän-ger, zum Unterschiede von verbotenen leichtfertigenSingern und Spruchdichtern, die den Weltlichen Geist-liches, und den Geistlichen Weltliches singen, laut derPolizeiordnung K. Karls V auf dem Reichstage zuAugsburg 1548, welche K. Rudolf II 1577 zuFrankfurt bestätigte. (Wagenseil 491). Einevormals am Nürnberger Markt Hangende Bildtafelder zwölf alten Meister in einem Garten, welchensie, laut der Inschrift, im I. 962 gegen Schweine,Bären und andere wilde Thiere bewahrten, deutetWagenseil (S. 541) auf den Rosengarten zu Worms(in welchem der Berner und die Wölsingen um denRosenkranz fochten): so wie in dem vorstehendenGedichte (XXII) diese Anspielung hervortritt.

XXV.

M. Amüroüi MetzgrrS -MeisterlicheFreijung der Singer, Sa die Freijungauk den Stul begehren.

Mn Nnkang kargt der GruK an die -Melkter undSinger, auk kargende Art.

An der Spitzigen Darm-weiß.

Gott grük euch alle in gemein, u. s. w.-

Antwort auk die Grlte Frag.

An der grünen Liljcn - weiß.

SS viel ich Hab Bericht darvon,

Wurch das Lelen bekommen,

Vat die Ltunkt kchon,

In Maturs der Statt kein Ankang genommen,I. Wurch rin Thum Herrn prächtig,

Sa kalt lchöne Lieder gedieht. -j-

Vekzgleich wohnt drin rin Ruklchmted auch,

8.Sa Regenbogen gehetlkrn;

Wen rechten Brauch

Zn dem Mettterglang thät er weike»,

Wurch kein Gedicht kürlrächtig,

Gantz arllich nach der Ltunkt gertcht. -j-

den Altdeutschen Liederdichtern. 891

7. Verr Marner war der Wrttt genannt,

Ein Kitter im Schwallen bekannt.

2. Verr Mügling des Vierten Oahm hieb,Gin Wortar hochgelehrt,

Wer ahn Verdrieß,

In Vöhem ward kehr hoch geehrt,

Von dielen Melktern mächtig,

-Sam die Ltunkt ihr erkte Wkltrht.

Andre Frag.

An der Schreib-jZaxier-weis.

-RAnmehr kalt ihr anzrigen kchon,

womit dach die Mciltrr haben

Erlangt kolche grolle Ghr und Gunkt, -j-

WalS jeder hat ein krönten Thon,

Llnd wer kte darmit thät begaben,

Ikr gcwiMch nicht glchehen umbkunkr. -j-

wril kie haben den WreilA vor andern allen,

Und ihn die Ehr wurde zu Lohn.

So lallt aus Mrilterlicher Ltunlt.

Eure Antwort durch das Gelang rrlchallen. -j-

Antwart auk die andre Frag.

An der blauen Kornblumen-weis-

VA diele Ltunkt jetzt in Teutlchland,

Wurch die vier Mcilter kommen,ward lte kür einen MiüberltandVon den Glehrten aukgcnommcn,

Glrirhlam rin neue Ltctzerch,

WaÜ man derlelbcn würde kreij,

Lieb man die Sach gelangen -j-

An Ltahler Sttonem, der bald

Solche Meilter ritiret;

wie er gegärt der Ltunkt Inhalt,

Gr lie hoch approbtret,

Llnd lie ürauk lchtcker zum Wablt hin,

Dak er von der Ltunkt lcharkken Sinn

Auch lall rin Bericht empkangen. -s-

Va der Wählt von lolcher Ltunlr Gnad,

Wurch das Gelang wurd gelehrer,

Gr diele Meilter lämpllirh harMit einer Ltron verehret,weil lie lo hach waren belohnt,

Metz man ihre vier Thön gekrönt,

Wie man noch braucht mit Wrangen, u. s. w. -s-Aus Wagenseil S. 548. Die vier gekröntenTöne sind den Sangweisen beigefügt.

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