Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
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274
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274

a.

b.

333

bei a, so wird er meistens sechszehnfüssig verstanden.

Uns scheint die sechszehnfüssige Anwendung des 6?-Schlüsselsunnütz; für so liefe Tonlagen genügt der Tenorschlüssel, wie manin No. 333, b sieht. Der G-Schlüssel sollte stets nur für die demTenorschlüssel nicht bequem erreichbaren Tonlagen (z. B. in No. 331)angewendet werden, dann aber in seiner eigentlichen Bedeutung.

Gehen wir nun auf die Behandlung und den Gehalt des Instru-ments näher ein, so werden, was

betrifft, die Töne ebenfalls durch festes Aufselzen der Finger gegrif-fen, und, wie bei der Geige Lagen, so hier Posi tionen ihrervier angenommen. Bei dem weit grossem Bau des Instruments istes bequemer, auf die Spannung des Ganztons den je dritten Fingerzu verwenden und den ausfallenden Finger für den zwischenliegen-den Halbton aufzubewahren. So bildet sich denn die erste Positionfolgendermassen:

0 13 4 0134 0124 0124

C D E F, G A H c, d e f g, a h c ddie zweite von E, die dritte von F, die vierte von G aus. Diesergiebt eine Tonreihe vom grossen C bis eingeslrichnen g. Fürhöhere Tonlagen bietet sich indess dem Violoncellisten ein Mittel,das der Geiger nicht hat. Da jener sein Instrument schon zwischenden Knien fest hält, so kann er den Daumen*) aufsetzen, hiermit alsodie Saite zu einer hohem Intonation verkürzen und nun mit den übrigenFingern in der oben gewiesnen Art weiter greifen. In dieser Weiseerhält das Violoncell einen sehr erweiterten Umfang von

und kann sich innerhalb dieses Tonumfangs, besonders bis zum ein-gestrichnen a, mit Leichtigkeit bewegen. Doch ist rathsam, nichthöher als eingestrichenes, g, a einsetzen zu lassen , auch bei neuenhohen Einsätzen im Lauf einer Komposition dem Spieler durch einekleine Pause zu Hülfe zu kommen.

In diatonischen Figuren, die sich nicht über vier oderfünf Stufen erstrecken, z. B.

a.

die natürliche Behandlung

für das Orchester his ^ auch für Solo bis und

i

334 31

-H

Maestoso.

335

*) Das Zeichen für den Daumenaufsatz ist: