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lassen sich einmal vom untersten zum obersten oder umgekehrtschneller geben. Uebrigens würde der kurz abgebrochne harte Klangdes Pizzikato eine schnellere Bewegung nur in seltnen Fällen rath-sam machen.
Je höher man steigt, desto kürzer wird die Saite, folglich destohervorlretender der harte Bruch des Pizzikatoklangs. Man thutdaher wohl, im Pizzikato nicht über das zweigestrichne h , höchstensdas dreigestrichne d zu steigen’ 1 '). — Dass übrigens Flageoletlspielund Pizzikato nicht vereinigt werden können , ist klar. Aufsatz derDämpfer und Pizzikatospiel sind vereinbar; allein der Klang würdedabei doppelt unterdrückt — und nur selten (wenn je!) dürfte die-ser Verein sich dienlich oder gar nolhwendig erweisen.
Der Vollständigkeit wegen wollen wir bemerken, dass in ein-zelnen Sätzen das Pizzikato- und das Bogenspiel auf dem-selben Instrumente gleichzeitig angewendet werden können, wennnämlich die auf dem Griffbrett beschäftigte Hand so weit frei ist,das Pizzikato neben den zu greifenden Tönen abzulangen. So könntediese Stelle
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*) Noch eine Weise der Tonerzeugung ist hier zu erwähnen , weil sie we-nigstens eine gewisse Aehnlichkeit mit dem Pizzikato hat. Sie besteht darin, dassdie Saite mit dem Bogenstab geschlagen , statt mit dem Haar gestrichen wird.Der Klang hat etwas Surrendes oder Knisterndes , aber die Schallkraft ist sogering, dass nur bei grösserer Besetzung noch einigerinassen von einer Wirkungdie Rede sein kann. Dass dergleichen Töne nicht gehalten werden können , istohnehin klar. Dem Verf ist nicht erinnerlich, dass in einem bedeutendem Kunst-werke von dieser Spielweise Gebrauch gemacht w’orden wäre; schwerlich wirdsie irgend wo tiefere Bedeutsamkeit zeigen.