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bei a, so erhält man die zweite Oktave der Grundtöne (oben bei b)in Flageolelttönen. Man bemerkt, dass die letzte Tonreibe (No.322 a )die man so:
bezeichnet, die leichteste, so wie die erste (No. 321) wegen derweiten Spannung die schwerste der hier gegebnen ist. Allein dem-ungeachtet ist keine dieser Tonreihen (wie sehon bei den ersten inNo. 319 bemerkt) im Orchester mit Sicherheit zu verlangen, ebenso wenig und noch weniger die sonst noch möglichen und zumTheil noch schwierigem — und ungleichem, oder gar das Dop-pelflageolelt. Wir dürfen also dies Alles bei Seite lassen*).
Uebrigens können Flageoletltöne nicht so schnell einlrelen, wiefestgegriffne, weil das Anlegen des Fingers mehr Feinheit undSorgfalt fodert, als der feste Griff.
Es versteht sich von selbst, dass Alles, was überhaupt auf derVioline zu spielen ist, ebenfalls und eben so leicht mit aufgesetz-tem Dämpfer gegeben werden kann. Nur Eins ist hier auzumer-ken. Sollen im Lauf eines Stückes die Dämpfer aufgesetzt oderweggenommen werden, so bedarf es dazu einer Zeit von etwa einerViertelminule, oder von drei bis vier Viervierteltakten etwa im Alle-gro moderato
Im Pizzikato kann die Bewegung nicht so schnell erfolgen,wie im Bogeuspiel, weil die Finger nicht so schnell die Saiten rüh-ren können, als der Bogen, der leicht auf und abfährl, oder selbstmehrere Töne in einem Striche zusammenfasst. Der höchste Gradder Schnelligkeit, auf den man sicher rechnen kann, dürfte etwadie Bewegung von Sechszehnteln im Allegro moderato oder Alle-gro sein. Nur die Töne der doppel-, drei- und vierfachen Griffe
*) Auch über das Flageolett giebt Berti oz cours d’Instrumentation aus-führliche und sebätzenswerthe Mittheilungen. Wer aber über das , was im Or-chester (und Quartett) sicher gefodert werden darf, hinausgehen, wer Virtuo-sität in Anspruch nehmen will, der kann, wie uns scheint, nur durch eigne undzwar bedeutende Spielfertigkeit, nicht durch blosse Vermittlung eines Drittensicher gestellt und zu reicher Leistung gefördert w'erden. Spohr — unstreitigeine der grössten Autoritäten für Violinspiel — bestärkt unsre Ansicht, insoferner (in seiner Schule) das Flageoleltspiel überhaupt nicht weiter ausgedehnt wis-sen will, als wir oben in No. 320 angegeben haben und sich namentlich gegenden reichern Gebrauch erklärt, den Paganini vom Flageolett gemacht. Dies— als Eingriff in die künstlerische Freiheit — können wir nun wiederum nichtbilligen.
harnionicpue.
oder
III. Das Spiel mit Dämpfung.
IV. Das Pizzikato.-