Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
Seite
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Hiermit erweitert sieh vor Allem der S. 251 mit dem vierge-strichnen c abgegränzte Umfang der Geige noch um einen hohemTon, das viergestrichne e. Sodann zeigt sich mancher Ton, mitHülfe des Flageolettspiels leichter erreichbar; endlich hat man anden Flageoletttönen eine andre Klangart (S. 247) gewonnen.

Dieser Flageoletttöne muss jeder brauchbare Spieler mächtig sein.Im Orchester würde man demungeachtet nicht wohl thun, sie zufodern, weil da der reine Zusainmeuklang bisweilen fehlen könnte.

Die weitere Entfaltung des Flageoletlspiels beruht nun zunächstdarauf, dass man sich neue Grundtöne schafft, indem man einenFinger fest auf die Saite setzt, und dann einen andern Finger leiseaulegt, also von der verkürzten Saite den Flageoleltton gewinnt.Setzt man z. B. auf der untersten Saite den ersten Finger voneiner Stufe zur andern, fest auf, so dass, wenn man nun ohneWeiteres anstriche, die Tonreihe

a h c d e u. s. w.

entstehen würde, legt aber zugleich den vierten Finger auf der jedes-maligen Hälfte der Saite leise an, wir deuten hier und in dennachfolgenden Beispielen die festgegriffueu Töne durch Ganznoten, dieberührten Intervallpunkte durch Viertelnoten an,

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u. s. w. *)

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so gewinnt man die obere Notenreihe in Flageolett tönen. Allein wir führen diese Reihe nur der Vollständigkeit wegen an ; denndie Spannung des ersten und vierten Fingers auf derselben Saiteist so schwer, dass man sie fast unausführbar, gewiss höchst un-praktisch nennen kann.

Berührt man bei gleicher Grundlage das Drittel der Saite,

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so erhält man die höhere Oktave der obern Notenreihe, also zwei-gestrichen </, e fis, u. s. w.; berührt man bei gleicher Grundlagedas Viertel der Saite, wie hier

a. , h.

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') Mao führt auf der G-Saite nicht gern höher als bis zum eingestrichnena oder h, weil höher hinauf die starke und zu kurz gegritfne Saite einen pfei-fenden Klang annimmt.