257
Allegro risolulo.
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mit reissender Schnelligkeit ausgeführt werden.
Chromatische Tonfolgen sind weder so rasch noch so aus-gedehnt ausführbar, weil — wie wir schon bei No. 258 und 259gesehn — derselbe Finger durch Fortriieken die natürliche Stufeund ihre Erhöhung oder Erniedrigung zu nehmen hat. Man thutwohl, vom Orchester chromatische Gänge nicht schneller, als etwaAchtel im Allegro moderato , und nicht weiter als über das Inter-vall einer Quinte ausgedehnt, z. B.
Andante.
278
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zu fodern. Solospieler führen chromatische Gänge eine und zweiOktaven weit.
Harmonische in einer Lage enthaltne Figuren sind um soleichter, je weniger schnell und häulig mehrere Sailen gebrauchtwerden. Figuren auf einer oder zwei Saiten (a)
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279
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sind offenbar hier die leichtesten und können in schnellster Bewe-z. B. als tremolo (b) ausgeführt werden, während die schnelle
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Anwendung mehrerer Saiten, z. B.
280
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slufenweis schwerer wird , je häufiger und schneller man mit denSaiten wechseln muss. Das Ueberspringen der Saiten würde, wennes nöthig, noch grössere Schwierigkeit bringen.
Hiernach lassen sich gemischte Figuren ebenfalls beurtei-len. Diese an No. 278 geknüpfte Figur z. B.
281
Andante con moto.
•S.e—
kann nur in ihrer ersten Hälfte Schwierigkeit haben und zwar nurdie bei No. 278 gezeigte; besonders schwierig ist in rascherer Be-wegung die chromatische Tonleiter abwärts, z. B.
Marx, Komp. L. IV. 2.Aufl.
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