Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
Seite
253
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(das oberste c ist abzulangen) so erkennt jeder sogleich, dass Stel-len, wie diese,

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leicht ausführbar sein müssen; für jeden kommenden Ton ist dererfoderliche Finger frei und der Bogen wird stets nur zur nächst-liegenden Saite (S. 252) geführt, muss nie eine zwischenliegendeüberspringen.

Fm von dieser Bemerkung Vortheil zu ziehn, muss man aberbei jedem Satze vor allem genau ermessen, in welcher Lage erüberhaupt ausführbar ist und in welcher von mehrern für ihn mög-lichen Lagen er am sichersten und günstigsten stehen kann. Hier-über Folgendes.

Es ist schon oben (S. 250) bemerkt worden, dass das Ablan-gen eines ausserhalb der Lage befindlichen höhern Halbtons aufjeder Saite statt finden, z. B. in der ersten Lage auf der fir-Saiteeingestrichen es, auf der Ö-Saite b, auf der ^-Saite f erlangt wer-den kann. Diese Töne sind zwar auf der nächst höhern Saite eben-falls zu haben; allein das Ablangen ist namentlich wegen der Bin-dung solcher Töne bisweilen vorzuziehn, die nach der regelmässi-gen Applikatur auf zwei nicht nebeneinander liegenden Saiten zunehmen sein würden. Folgende Stelle z. B.

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in deren letztem Takte,/und g gebunden werden sollen, ist nichtmit regelmässiger Applikatur (/ auf der E- Saite, g auf der D-Saite) sondern vielmehr durch Ablangen des f auf der A- Saite vor-schriftmässig vorzutragen, weil dann die zu bindenden Töne auf neben-einander liegenden Stufen liegen. Dasselbe würde von dieser Stelle

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