Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
Seite
251
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"W

- 231

Die dritte Lage ist diese:

0 12 3 4

. . a h c d

a_ . d f g

d . .g h j

. c d f

die vierte Lage geht vom eingestrichnen d bis zum dreigestrich-jien <?, die fünfte Lage ist diese:

0 12 3 4

(t. . .-c £ J f

a ../ jf _a A

d . h c d e

g . t £ JL 1

so rücken auch die sechste, siebente und achte Lage eineStufe höher. Die achte Lage reicht also bis zum dreigestrichnen kund kann (S. 250) das viergestrichne c ablangen. Da man nun dieseLagen (und zwar am leichtesten die erste, dritte und fünfte*))im Laufe des Spiels unter einander verknüpfen kann, so ergiebtsich für die Geige zunächst ein Tonumfang von

zfc-1-1-:

m -1 - - - - ;

[ -

^ bis und mit Hülfe des Ablangens bis

und zwar blos von den natürlichen Tönen (S. 242), also ungerech-net die Flageoletttöne.

Diese Toureihe vom kleinen g bis zum viergestrichnen c, alsovon drei Oktaven und einer Quarte, ist chromatisch durch-aus vollständig; denn dieselben Finger, die wir im Obigenfür die reinen Stufentöne angegeben haben, nehmen durch Hinauf-rücken deren Erhöhung und durch Hinabrücken deren Erniedrigungum eine halbe Stufe. Die Tonreihe müsste also vollständig so

0 1' '1 2' s 2 3^~ s 3 0 l"'l 2' '2 3^3 0 u. s. w.

=

*) Die zweite Lage ist öfter zu entbehren, weil ihr höchster Ton (dreige-strichen c) in der ersten Lage abgelangt werden kann; die vierte ebenfalls, weilman ihren höchsten Ton (das dreigestrichne e) leicht im Flageolett (No. 320)erlangen kann.