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wollen uns aber all’ diese der Massenwirkung ungünstigen Wegeversagen. Die Fuge ist auch in dieser Beschränkung desswegen fürunsern Zweck die geeignetste Form, weil sie in der viellachenWiederholung ihres Themas Anlass gicbt, dasselbe nebst seinerUmgebung auch vielfach anders zu instrumenliren.
Wie ist nun unsre Aufgabe auf das sachgemässesle zu lösen? —
Vor allen Dingen setzen wir fest, dass für diese grösste und grossar-tigste Aufgabe grosse Besetzung, — z. B. wie sie in der Beilage II.gewählt, vielleicht mit Zuziehung von Pauken, — genommen werde.
Sodann erkennen wir zwar die Vortheile, die die Fugenformbringt, dürfen aber dabei auch die Gefahr nicht übersehen,uns durch Hingebung an den polyphonen Salz (S. 216) von jenerEinfachheit zu entfernen, in der die grossartigste Massenwirkung,also die mächtigsten Aeusserungen gerade der Harmoniemusik zufinden sind. Diese Massenwirkung — und zu ihren Gunsten selbst,Rückkehr zu homophonem Satze — dürfen wir uns nicht versagen.Wir wollen daher zur Fuge eine Einleitung komponiren , in derdie Massenwirkung unbeschränkt vorwalte; vielleicht kehrt die Ein-leitung als Schlusssatz wieder. Demnächst wollen wir in derFuge selbst, und zwar in den Zwischensätzen uns gelegentlichleichtere und freiere Behandlung, sogar Rückkehr zum Homophonengestatten, um grössere Ruhe und Einfachheit wieder zu gewinnen,als die Fuge gewährt. Auf diese Weise finden wir auch Gelegenheitzu einem Ruhe- und Sammelpunkt unsers Orchesters in dem wichtig-sten und ausführlichsten Zwischensatz, am Schlüsse des ersten Theils.
Prüfen wir nun in Bezug auf die Fuge selbst die Kräfte unsersOrchesters, so stossen wir vor Allem auf eine hier wesentliche Ver-schiedenheit. Ein Theil uusrer Instrumente ist zu lebhafter Bewe-gung und der Ausführung mannigfacher Figuren fähig, ein andrerweniger oder gar nicht; Flöten, Klarinetten, Fagotte, Oboen, Bas-sethöruer, — in enger Begränzung allenfalls auch das Horn —-gehören in die erste Reihe; Posaunen, Trompeten, Serpent, Kon-trafagott u. s. w. in die zweite. Wir müssen daher die letztemInstrumente entweder von der Fugenarbeit ausschliessen und zurAusfüllung der einfachem Zwischensätze u. s. w. gebrauchen, —wodurch die Hauptsätze durch Schallschwäche in Schatten gestelltwürden; oder wir müssen die Fuge selbst so einrichten , dass alle,dass wenigstens die meisten Instrumente (allenfalls mit Ausschlussder Trompeten, Hörner und Pauken) in ihr als Realstimmen mit-wirken können. Unangemessen war’ es aber, wollten wir zu Gun-sten der schwerem Instrumente auch die leichten, die ganze Kom-position von lebhafterer Bewegung zurückhalten; es muss für bei-derlei gesorgt werden.
Dies ist füglich nicht besser zu erreichen, als in der Form der
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