228
Doppelfuge, in der ein schwereres und ein leichteres Subjektgegen einander treten; setzen wir als Beispiel diese beiden Subjekte
_ I*: _ r~ g H —iH ! j i i I J i d j ! R==tfT ->
= r '/ fr * r ^ r * OPr^i.-p- %i 1
fest, um an ihnen das Nöthige aufzuweisen. Zunächst bemerkenwir, dass beide Subjekte zuletzt um eine Dezime auseinander tre-ten, mithin bei der Umkehrung
245
sm m
einander kreuzen, wenn die Versetzung nicht um zwei Oktavenerfolgt. Günstig trifft es sich, dass die Subjekte, jedes einzeln undbeide gleichzeitig, — wie hier
-4,-
"" Dm
-!?} Sy^S-SfgS S'p
nur an ein Paar Kombinationen zu sehen ist, — die Verdopplungin der hohem oder tiefem, oder das eine in der hohem, das andrein der tiefem Terz zulassen*), mithin Anlass geben, dieses oderjenes Instrument in einer ihm günstigem Tonlage höher oder tie-fer einzuführen, oder durch Verdopplung in der Terz oder Sextedie Instrumente sogleich verbunden und verstärkt auftreten zu lassen.
) Es bat sich also ein vierfacher polymorpbischer Kontrapunkt gebildet, des-sen zahlreiche Kombinationen aus Th. 11. S. 475 bis 488 bekannt sind. Allein esist in der That zufällig geschehn und man kann nicht ratlien, hier, — wo alle Auf-merksamkeit aul die Instrumentation gerichtet sein soll, dergleichen Gestaltungenabsichtlich zu bilden.