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4 (1851)
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8. Die Ro 11 trommel

(lamburo rulantc) eine längliche aber enge Trommel von Holzge-häuse, mit zwei Trommelstöcken geschlagen , ohne bestimmte Ton-höhe, gewöhnlich zu dumpfen Wirbeln gebraucht, ebenfalls im Bass-schlüssel notirt. Die Wirbel werden mittr---

angezeichnet, kurze einlache oder mehrfache Vorschläge mil kleinenNoten,

wie in gewöhnlicher Notenschrift.

9. Die Militairtrommel

(tambaro militare) von bekannter Beschaffenheit, notirt wie dieRolltrommel.

10. Der Tamtam*),

eine grosse kesselförmige Schale von eigenthümlich zusammenge-setztem Glockengut, in der Tenor- oder Alllage, jedoch ohne be-stimmte Tonhöhe, machtvoll metallen schallend und lange nachhal-lend, mit irgend einer Note auf einem der Liniensysleme oder auchdurch ein blosses Zeichen von beliebiger Form, z. B.

O 0<3er - 0 -

angeschrieben.

11. Der Triangel,

( Triavgola ) das bekannte in ein offnes Dreieck gebogne Slab-In-strument von Stahl, das, mit einem Stahlgriffel angeschlagen , fein-und glockenhell klingende Schalle von hoher, nicht näher zu be-stimmender Tonlage giebt und im Violinschlüssel notirt wird.

12. Die Becken,

(piatli, cinclli) die ebenfalls bekannten Melallschalen, die zu klir-rendem Schall zusammengeschlagen und im Violinschlüssel notirtwerden**).

*) Das Instrument ist chinesischen Ursprungs, unsers Wissens zuerst vonS p o n t i n i in seinen Opern und von C h e ru b i n i in seinem Requiem gebraucht.

*’) Der türkische Mond (Schellenmond, Muhamcdsfahne) ist von der Militairmu-sik her, die ihn allein gebraucht, bekannt..