drei Klappen geben dem Instrument eine vollständige Tonleiter von
rg - £ JjT_
226 fk
I-
S
_joder jedenfalls b“ chromatisch bis oder oder auch
in der es sich in massiger Geschwindigkeit und nicht verwickeltenFiguren bewegen, besonders in einfacher Stimmführung und lang-samer Bewegung zur Unterstützung des Basses wohl verwendenlässt. Am bequemsten sind ihm die Tonarten C, G , F, B , und Es-dur und ihre Parallelen.
Der Klang des Instruments ist dumpf und dabei doch vor-dringlich durch die erhebliche Schallstärke. Es ist in neuesterZeit von den Tuben und Bombardons meist verdrängt, auch unsersWissens im grossen Orchester nie zu erheblicher Anwendung ge-kommen.
6. Das Bombardon
endlich ist der ßassluba in Bauart*) und Wirkung ähnlich und hateinen Umfang von
227 skr
=t=
X
= 1 =
chromatisch bis ja bis
wo nicht noch höher. Die tiefem, der Tuba erreichbaren Tönesind auf dem Bombardon theils unerreichbar, theils schlecht, dieHöhe dagegen soll es leichter und biegsamer haben, als die Tuba.Uebcr die gegenseitigen Vorzüge beider Instrumente ist nichts Si-cheres mitzutheilen. Jeder Bläser belobt das seinige und schilt dasandre roh und plump; vielleicht haben beide Theile Recht. Im gros-sen Orchester sind beide Instrumente wenigstens in deutschen Wer-ken unsers Wissens nicht einheimisch geworden.
Zu diesen Verstärkungen treten nun noch als blosse
C. Schall- und Riangwerhzeugefolgende Instrumente.
7. Die grosse Trommel
(Gran tamburd) bekanntlich von Holz gebaut, mit einem leder-umhüllten Schlägel zum Schallen gebracht, von tiefem aber nichtlonbestimmtem dumpfem, mächtigem Schalle, gewöhnlich auf einemLiniensystem mit Bass-Schlüssel**) notirt.
*) Das Bombardon hat drei Ventile, die Tuba fünf, sechs, sieben.
*’) D* e Vorzeichnung des ^ in No. 217 ist wohl ein Druckfehler in der ßeet-hovenschen Partitur.