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4 (1851)
Entstehung
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Noten eine Oktave höher. Ihr Tonumfang geht den Notennach vom eingestrichnen d bis zum a oder b, also

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in der Wirklichkeit aber vom zweigestrichnen d,

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bis in die viergestrichne Oktave. Ihr Klang ist hei der Kürze undEnge des Rohrs knapp und im Vergleich zu der grossen Flötehart oder doch herb; in der Höhe wird er, besonders in derdritten der oben angedeuteten Tonregionen sehr grell und schnei-dend eindringlich. In der ersten Oktave (in der ersten der obenabgezweigten Regionen) dagegen ist die Schallkraft zu geringund der Klang daher Verblasen. Sie hat sowohl in der Harmonie-musik , wie im Orchester ihre Stelle gefunden und ist an beidenOrten unentbehrlich.

Ausschliesslich dagegen der Militairmusik eigen ist

3. die Es- Flöte,

oder Nonen-Flöte, deren Töne eine kleine None höher ansprechen,als sie geschrieben werden , also die Noten <

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und

4. die F-FIöte,

oder Oktavlerz-Flöte, deren Töne eine kleine Dezime höher an-

prechen, also die Noten

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Alle diese Flötenarten w r erden im Allgemeinen behandelt, wiedie grosse Flöte. Nur sind wegen der Kleinheit des Mundlochsund der engern Lage der Tonlöcher die Griffe sowohl wie die In-tonation (der Ansatz, Vembonchure) schwerer und weniger bequem;besonders fallen den Oktav- und noch kleinern Flöten sehr schnelleronfiguren in Tonarten mit mehr als vier Kreuzen und mehr alsdreiReen, ferner chromatische Läufer und Triller, vornehmlich diese

Instrumenten, obgleich alle kleinen Flöten denselben Namen in Anspruch nehmenkönnten) Quertlüte, Flute traversiere. Wird in einer Partitur Flöte (Flaute)ohne Zusatz vorgescbrieben, so ist stets die grosse gemeint.