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det. Auch Sprünge in langen, grossen Bogen und Arpeggien vongrossem Umfange sind wegen der für sie nölhigen Lippenanderungschwer ausführbar oder ermüdend.
Triller gelingen, besonders in der zweigestrichnen Oktave, —und in der dreigestrichnen bis zu e*) oder fis, leicht. Dagegenwäre die Tonfolge des Dominantakkordes auf Z>, wie z. B. hier —
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bei a, so wie die Bindung der bei b angegebnen Terzen, besondersin schneller Folge, nicht bequem.
Am günstigsten sind der Flöte die Tonarten U-, G-, D-, A-und Fdur nebst ihren Parallelen; in den mit mehr als einem ßvorgezeichneten Tonarten ist der Klang des Instruments weicher,in den Kreuztonarten heller.
Die Schallkraft des Instruments ist in der Tiefe, bis etwazum eingestrichnen a oder zweigestrichnen cis sehr gering, derKlang ist hier sehr sanft und luftig, aber hohl und matt, gleich-sam verblasst, wie der sogenannte blaue Himmel in den nördlichemBreiten. Von da, bis zu dem dreigestrichnen cis oder d erhöhtsich die Schallkraft, der Klang bleibt Sanft und mild, wird aberetwas fester, — bis weiter nach der Höhe die Kraft des Instru-ments zunimmt und der Klang heller, endlich grell und etwas hartwird , obwohl er nie die durchgehende Kraft der gleich hohen Iila-rinett-Töne erlangt. Auch auf diesem Instrument unterscheiden sichalso die drei Tonregionen, die man so —
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umschreiben könnte. Selbst das hat die Flöte mit den andern Instru-menten gemein, dass ihre tiefsten Töne einer gewissen Verstär-kung fähig sind; sie bleiben aber doch hohl und weit unter derSchallkraft der tiefsten Klarinett- und Oboetöne.
Im Ganzen herrscht in der Flöte Luftklang, — man könnteihren Karakter der birnmel- oder blassblauen Farbe vergleichen;dies ist der unmittelbare Ausdruck ihres Wesens und Baues, daihre Luftsäule im Vergleich zu ihrer Länge mehr Weite hat alsdie der Klarinette — und viel mehr als die der Oboe, auch kein
*) Auf neuern Flöten ist das dreigestrichne e nicht ganz rein, sondern etwaszu tief; daher wird der Triller oft nicht ganz rein gelingen, auch im pianissimoder Fehler des Instruments bemerkt werden , während beim Anschwellen oderforte der Bläser im Stande ist, den Ton rein darzuslellen.