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in denen wieder Tiefe, Alitte, Höhe karakteristisch von einandertreten, unterscheiden, wiewohl durch sie alle hindurch der Klangsein scharf abgeschlossnes, — man möchte bisweilen sagen: seinpreziöses Wesen — behält. Daher fehlt der Oboe das Schmelzende,Flüssige der Klarinette, sie ist spröde; und darum sagen ihr leb-hafte und besonders weit fortgesetzte Passagen, namentlich schnelleArpeggioliguren — wenngleich sie sie technisch hervorbringen kann— ihrem Innern Wesen nach nicht zu. Feiner, inniger Gesang,zierliche, kokette Bewegungen, tiefeinschneidende Accente, — dasist es, was sie besser als irgend ein andres Blasinstrument vorzu-hringen vermag.
B. Die Flöte.
Die Flöte ist bekanntlich ein Rohrinstrument, das aus einem obengeschlossnen Kopfstücke mit dem Mundloche, Mittelstücken und einemEndstücke (Fuss) besteht und durch den unmittelbar die innere Lult-säule streifenden Anhauch des Bläsers zum Tönen gebracht wird.
Sie hat einen Tonumfang von
16 t
8
■ 3 -
+-
t==
-dr-J
chromatisch l>is
Doch sind die zwei letzten Töne meist (es kommt hier allerdingsauf den Bau des Instruments und das Geschick des Bläsers au) zuhart, als dass ihr Gebrauch rathsam wäre.
Früher reichte die Flöte nur bis zum eingestrichnen d hinabund ist der e-Stufe erst durch den C-Fuss mächtig geworden. Ei-nige Flöten können jetzt sogar das kleine h geben; allgemein kannman wohl nur das eingestrichne c fodern.
Dieses Instrument ist der schnellsten und leichtesten Bewegungin allen Arten von diatonischen und akkordischen Figuren, auchweiter Sprünge in schneller Bewegung, z. B. dieser
Allegro.. 0t
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und ähnlicher — und zwar in allen Tonarten, so wie auch schnellerTonwiederholung, z. B.
Allrgro.
fähig. Nur darf die Touwiederholuug nicht zu anhaltend gelodertwerden, weil der Zuugeustoss, durch den mau sie bewirkt, ermü-