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Innerhalb dieses Tongebiets nun und abgesehn von den schonbemerkten Schwierigkeiten ist die Oboe fähig jeden Ton sicher ein-zusetzen , auszuhalten, anschwellen und abnehmen zu lassen, oderschnell hinter einander zu wiederholen. Besonders leicht erlolgt dieTonansprache in diesem Tonraume,
•£. und noch leichter und bequemer
während die höhern und tiefem Töne schwerer und ungefüger er-scheinen , namentlich die liefern Töne (Ji, c, d) kein solches pianound Abnehmen bis in das pianissimo gewähren, wie die mitllern.
Im bequemem Tongebiet ist die Oboe aller Arten von Tonfolgenmächtig, kann diatonische Läufer und Arpeggien schnell, auch chro-matische Gänge mit Geläufigkeit hervorbringen, auch grosse Sprüngesicher inloniren , nicht aber weit entlegne Töne gut binden. AuchTriller stehn ihr zu Gebote; nur diese —■
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und die noch höhern sind unausführbar und die folgenden
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sind schwer; das letztere gilt auch von der Bindung derTöne, wie hier —
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bei a, so wie weiter Intervalle, wie oben bei b, und des zweige-strichnen ßs —a, während im Stakkato alle Tonfiguren, wofern sienicht (wie bei d) in den höchsten Regionen liegen, bequemer erlangtwerden.
Endlich ist noch eine Eigenlhümlichkeit der Oboe nicht ausdem Auge zu lassen. Der Oboebläser braucht nämlich, im Gegen-satz zu andern Bläsern, zu seinen Intonationen nur sehr wenig Luft,muss daher die nicht zu verwendende Luft ausathmen und hierzudas Rohr aus dem Munde nehmen. Dies kommt dabei aus der Lageund muss jedesmal beim Athemholen erst wieder mundrecht gesetztwerden. Man thut daher wohl, der Oboe nicht zu lange Folgengehaltner und gebundner Töne zu geben, vielmehr ihre Kantilenedurch Pausen (wenn auch nur kleinere) gelegnen Orts zu unter-brechen, oder sie wenigstens aus nicht zu langen Abschnitten und