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Fünfte Abtlieilung'.
Vollendung der Harmoniemusik.
Der Inhalt der jetzigen Abtheilung ist die Fortsetzung dervorigen; wir überliefern nach einander die übrigen Röhre und diesich ihnen anschliessenden Schlaginstrumente und führen sie allmäh-lig in Verbindung mit den Blechen zur vollständigen Harmoniemusikzusammen. Die Scheidung des Stoffes in zwei Abteilungen magdem Jünger ein Wink sein, nicht eher in die jetzige Abtheilungeinzudringen, als bis er des Stoffes der vorigen in Kenntniss undBehandlung mächtig geworden. Es lässt sich mit diesem StofTe garviel ausrichten, mancher erfreuliche und selbst gehaltreiche Satzbilden.
Erster Abschnitt.
Kenntniss der Oboe und Flöte.
A. Die Oboe.
Die Oboe ist bekanntlich ein der Klarinette ähnlich gebautesRohrinstrument; nur ist das Rohr kürzer, Rohr und Schallbechersind enger und das Mundstück wird von zwei aneinandergebundnenBlättern gebildet. Sie hat einen Tonumfang von
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3 :
-ß
*
chromatisch bis
auch und
Das kleine h ist erst in neuerer Zeit den Oboen gegeben worden.Einige Instrumente haben auch noch klein b; doch kann man nichtüberall darauf rechnen, thut also besser, sich seiner zu enthalten.Die höchsten Töne, das dreigestrichne e und f, sprechen nicht be-quem an; man thut also, wenn man sich ihrer überhaupt bedienenwill, wohl, sie, besonders das ß, nicht frei einsetzen zu lassen,sondern auf sie hinzuführen. Das tiefste (eingestrichne) fis intonirtauf vielen Oboen zu tief; der Bläser kann mit der Zunge nachhel-fen, jedoch nur bei langsamerer Tonfolge. In schnellerer Bewegungsollte man daher wenigstens nicht bei zartem oder besonders her-vortretenden Stellen dieses ßs als wesentlichen und hervorstechen-den Ton setzen.