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Noch gar viele Umsetzungen wären möglich, deren jede derStimmung des Salzes bald diese , bald jene Färbung ertheilen würde.Sie durchzusprechen oder gar alle aufzuweisen, scheint weder rath-sam noch, des Raumes wegen, zulässig. Der Jünger mag wenig-stens einige versuchen, darf aber — wenn sein Studium Fruchtbringen soll — : keinen Satz lesen oder verfassen, ohne sich denKlang der einzelnen Organe und den gemischten Zusammenhangder verbundnen klar vorzustellen. Und um dies sicher zu können,muss er bei jeder Gelegenheit (S. 4) den Klang der einzelnen In-strumente in allen Tonregionen und ihren Zusammenklang zu hörenund sich einzuprägen trachten.
Dass übrigens unsre zehn Stimmen in No. 156 (wie in No. 154)nicht einen zehnslimmigen Salz bilden, sondern meist einen drei-oder vierstimmigen, — indem bald die Es -Klarinette mit der erstenR-Klarinette im Einklang, bald Hörner oder Fagotte mit denKlarinetten in Oktaven, oder die zwei Hornpaare unter einan-der oder mit den Fagotten im Einklang gehn, hat man schon be-merkt. Dieses Zusammenhalten der Bläser in möglichst wenigen(drei oder vier) Stimmen begünstigt die Klarheit des Klangs und —bei dem vollem Schall und der Neigung der Bläser zu schwellen-den und abnehmenden Intonationen — auch die Deutlichkeit desTongewebes, wmgegen Auseinanderziehen in viele Stimmen, wenndiese auch gut geführt werden, leicht ein Durcheinander von Tö-nen und Dumpfheit des Zusammenhangs zur Folge hat. Manchemerfahrnem Setzer und Dirigenten von Harmoniemusik (bei den Re-gimentern) möchte selbst unsre Behandlung stellenweis noch zu wenigeinfach, noch überladen erscheinen.