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3. Klang wes e n.
Zuvor haben wir danach getrachtet, den Schall aller Instru-mente zu einem einzigen zusammen zu schmelzen, im Gesammt-klang aller die Besonderheiten, den eigentümlichen Klang einesjeden verschwinden zu lassen. Nun richten wir unsre Aufmerksam-keit auf die Kla ^Verschiedenheiten, die das erweiterte Orchesterdarbietet. In No. 140 halten sich Klarinetten und Fagotte, — inNo. 150 Klarinetten und Hörner, — in No. 156 haben sich alledrei Klaugorgane gemischt, — es wäre noch (wenn auch nicht fürunsern Salz) eine Verknüpfung von Hörnern und Fagotten (ohneKlarinetten) möglich. In No. 156 sind nach dem Vorbilde von154 vier Hörner angewendet, eine Folge davon war, dass auch dieMelodie durch eine Prinzipal-Klarinette, folglich auch der Bass durchdas Kontrafagott verstärkt werden musste. Allein innerlich nothwen-dig ist diese Beschwerung der Ober- und Mittelstimmen und desBasses durch verdoppelte Besetzung keineswegs; vielmehr wider-strebt sie dem beweglichem Sinn der Komposition und gieht zu viel,wie die erste Bearbeitung zu wenig gab. Angemessner wär 1 eineeinfachere Behandlung, von der hier —
wenigstens ein Paar Proben gegeben werden. Hier haben die Hör-ner kein Uebergewichl, sondern können blos die vorhandne Masseder Röhre füllen und kräftigen; daher hat es weder der här-tern Es- Klarinette, noch des Kontrafagotts bedurft. Der Anfanghat gegen No. 156 an Frische verloren , nicht blos durch Vermin-derung der Schallmasse, sondern weil an die Stelle der mulhigenHörner wieder die stillen Fagotts getreten sind. Die Melodie derMittelstimme im achten und zehnten Takte musste in No. 140 denFagotten gegeben werden, die sie, zumal in der Mittellonlage,nicht klingend und muthvoll genug vortragen können; in No. 156ist sie massenhaft geworden durch zweistimmige Behandlung; jetzthat sie den bessern, zugleich muthigen und doch leichten Vortraggefunden.
157. B-K.laiinetlen.
^ k i
B-Hörner.
4—rtk
Fagotte.
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