Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
Seite
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Hauptinstrumente gegenüber ist die Begleilungsraasse enger zusara-mengerückt und damit (Th. I. S. 147) gekräftigt, gleichsam safti-ger geworden.

Zuletzt wollen wir nicht unbemerkt lassen, dass manche fürdie eine Klarinett - Art ungünstig liegende Tonfolge auf einer an-dern Klarinette leichter ausführbar wird. No. 145 bietet einige Bei-spiele solcher Tonverbindungen, namentlich in Takt 6, dessen Tönezarter verschmolzen werden können, wenn man den Satz in Esübertrüge und zur Hauptstimme die ^«-Klarinette wählte. Ob Ton-art und Instrument eben für diesen Salz geeignet wären, kommthier nicht in Betracht.

Allein der Zutritt eines Prinzipal-Instruments, zumal in höhererStimmung und hellerm oder grellerm Klange, regt eine neue Sorgean. Lässt man das heller und heftiger wirkende Prinzipal-Instrumentnach dem muthvollen, üppigen Karakler der Klarinettgattung (S. 120)gewähren, sich w'ie es schon die weitere Ausführung der obenangefangnen Sätze mit sich bringen würde frisch und frei ent-fallen : so fehlt es ihm gegenüber der Begleitungsmasse an Fülleund Blülhe; zwei sanfte Klarinetten und zwei stille Fagotte zu-mal in der Behandlungsweise, die wir hier für die angemessne er-kennen müssen geben zu matten Klang im Gegensatz und alstragender Unlersatz zu einer üppig geschwungnen Es- Klarinette.Namentlich sind diese vier Instrumente nicht wohl im Stande, einenkräftig heraustretenden Bass abzugeben; die in Nr. 146 genommneWendung ist offenbar ein Nolhbehelf, nicht immer anwendbar, nochweniger immer befriedigend.

Wir müssen also unser Orchester erweitern.

B. Zuziehung des Kontrafagotts.

Zur Führung des Basses nehmen wir das einzige für jetzt nochzu Gebot stehende Instrument, das Kontrafagott. Es wird bald alleinden Bass führen, bald sich vom zweiten Fagott dabei unterstützen las-sen ; schon mit seiner Hülfe allein gelangen wir, wie sich hier

148* .Allegrclto.Clarinello in Es

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Clarinclti in B.