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h — a), die alle ausführbar sind, wofern nicht einer von beiden Tö-nen auf diesem oder jenem Instrumente zu hoch oder zu lief sieht.
Viertens. Brechungen der Dominantakkorde auf g, c, d, allen-falls auf f und a sind leicht, auf andern Tönen (besonders in schnellerBewegung) weniger bequem; ausführbarer sind die Brechungen allerverminderten Septimenakkorde.
Fünftens. Am gewandtesten für alle Arten von Figuren sinddie Flöten, dann die Klarinetten, weniger (besonders für sehr schnelleBewegung) die Fagotte, am wenigsten die Oboen, alle diese Instru-mente mit ihren Abarten.
Sechstens. Die fortschreitende Technik aller Kohrinstrumentebewirkt, dass Manches, was bis heute, — oder auf diesem Instru-ment — oder von diesem übrigens ganz geschickten Bläser schweroder unerreichbar zu nennen war, morgen oder auf einem andernInstrument, von einem andern Bläser wohl erreicht wird. Der Kom-ponist thut daher wohl, nicht unnöthige Schwierigkeiten zu bieten,darf aber auch nicht allzu ängstlich gehn, wenn die Idee sei-nes Werkes ihn nöthigt, auf die Hingebung der Ansführenden —natürlich in den Gränzen des Möglichen — zu rechnen.
D. Hebung und Lehrmethode.
Hier treten wir also in ein weit mannigfaltigeres Leben und anzusammengesetztere, vielseitigere Aufgaben heran und es wird einerbestimmten Lehr- und Uebungsmelhode bedürfen, um mit möglichsterSicherheit und ohne Zeitverlust in dem neuen Gebiete heimisch zuwerden.
Was zunächst
1. das Lehr- und Uebungsverfahrenbetrifft, so theilen wir unsern Stoff. Wir überliefern nicht alle llohr-instrumente auf einmal, sondern zunächst nur die nächstnöthi-gen, die zugleich die nächstzusammengehörigen und derKern des vollständigen Satzes für Rohrinstrumente (der sogenanntenHarmoniemusik) sind; gelegentlich — und zwar ehe noch alle Röhrebeisammen sind — werden auch Blechinstrumente, wenn sie eben amBrauchbarsten erscheinen , zugezogen. Die nähern Beweggründe fürdieses Verfahren werden sich bei seiner allmählichen Entwickelungaus ihm selbst ergeben.
Sodann aber treten aus der Anschauung der Instrumente, ihrerVerwandtschaft und Verschiedenheit, gewisse
2. allgemeine Grundsätze
hervor, die uns einen begünstigenden Anhalt bieten, obwohl wirrücksichts ihrer wiederholen müssen, was wir längst (Th. I. S. 15)von allen Kunstregeln gesagt und durch das ganze Lehrbuch nach-