Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
Seite
47
Einzelbild herunterladen
 

47

45

3=

EEE

# ~aT - 1

t '

Jfcl=l=

o

wie wir sie einst (Th. I. S. 59) schon bei dem Satz der Natur-harmonie kennen gelernt haben; auch diese sind um so leichter undkönnen um so kräftiger oder schnellbewegter hervorgebracht werden,je mehr sie sich auf einen engen Raum beschränken. Am schnell-sten ausführbar ist die Tonfolge in den harmonischen Figuren dereingestrichnen Oktave (wie in No. 45, a, b) bis zum zweigestrich-nen c, höchstens e; hier ist eine Bewegung, wie etwa die der Sechs-zehntel im Allegro moderato , wohl ausführbar. Die Töne der zwei-gestrichnen Oktave, besonders in weiterer diatonischer oder gar chro-matischer Folge (No. 41, 42) können nicht wohl schneller als inder Achtelbewegung des Allegro moderato gefodert werden; dochgelingt die schnellere Bewegung zweier oder dreier wiederholt wech-selnder Töne in schrittweiser Folge, z. B. hier bei a,

46

m

SS CSS

* *_*; *

-i\*x r:-

1 ).

£äd t=i=f

im forte auch in dieser Region, nur nicht höher. Uebrigens ist schnelleBewegung aus liefern zu höhern Tönen (No. 45, a) leichter, alsdie entgegengesetzte (No. 46, b).

Auch die Wiederholung desselben Tons ist je nachder Tonregion in gleicher Schnelligkeit, wie oben angegeben, mög-lich und, wenn sie sich nicht über vier bis sechs gleiche Tonan-schläge, wie liier

47

4 4 4 4

--Ci-Ii

erstreckt, leicht und wohl, ohne Ungleichheit und Anstrengung,möglich.

Eine eigentümliche Tonwiederholung unterscheiden wir vondieser gemessnen, die wir

Schmetter ton

nennen. Es kann nämlich mittels des Zungenschlags ein Ton mitgrosser Schnelligkeit und so lange Athem und Zungenkraft des Blä-sers anhält, wiederholt werden, so dass sich bald kleinere rhyth-mische Figuren bilden, bald wie hier Takt 3,

3

| 3 3

a.

i-na 3

b.

tr ..

48 Bp-«-#-*-«-» 1 -.

J-» 1 -

1 1 '

r t- 7 !/

C 7 ^