Vergebliche Unterhandlungen.
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Hand zu nehmen; zumal da dieselbe nicht vor sie allein, sondern wsi.vor den König und alle seiner Herrschaft untergebenen zu gehörenscheine. Sie baten aber, daß vom Anfang des Februar, der da»mals war, bis zur Mitte des Junius von beiden Seiten Friedegewährt werde, auf daß man inzwischen eine Versammlung beru-fen, und dieselbe Sache, welche die Unfern gleich damals verhan-deln wollten, mit dem gemeinsamen Nathe aller Reichsfürsten vonbeiden Seiten ausmachen könne. Die Unfern aber durchschautenihre List, daß sie nämlich deshalb so lange Frieden haben wollten,damit auf ihrer Seite diejenigen, welche zu Hause blieben, Sicher-heit hätten, bis die, welche nach Italien zogen, der apostolischenWürde Schmach anthäten; und sie erwiederten, daß sie weder täu-schen noch auch sich täuschen lassen wollten, aber bereit wären,einen festen und ganzen Frieden bis zu der angegebenen Zeit zunehmen und zu geben. Und da jene allen Deutschen, die auf un-serer Seite ständen, Frieden verhießen, da sprach Herzog Otto:„Für so einfältig also haltet ihr uns, daß wir den Anschlag eurerSchlauheit nicht durchschauen sollten? Ihr verlangt die Sicherheitdes Friedens für eure Lande, bis ihr die apostolische Würde be-schimpfen könnt; und uns verheißet ihr Frieden, während ihr den,der unser Haupt ist, nach euerm Belieben, wenn Gott es zuläßt,mißhandelt. O welcher schöne Frieden wird dem Leibe zugestan-den, während ihr das grausam abgerissene Haupt mit noch grö-ßerer Grausamkeit zu eurem Spotte macht! Daher also gebt unsund allen unfern Freunden, und nehmt für euch und alle eureFreunde, volle» Frieden oder gar keinen. Wollt ihr nicht unsund allen unfern Freunden, vornehmen und geringen, ganzen undvollen Frieden geben, so zieht nur weiter auf eurer Reise; dasaber sagen wir euch vorher, daß ihr bald unwillkommene Gästein eurer Heimath haben werdet, und wenn ihr aus Italien heim-kehrt, eure Sachen nicht nach Wunsch behütet findet. Denn daswollen wir euch nicht verhehlen, daß wir so bald wie möglicheinen Führer haben wollen, der uns mit Gottes Hülfe tapfer ge-