Druckschrift 
[1] (1796)
Entstehung
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des Malers, oder des Schreibers sie darauf befestigt. —*In diesem Falle dient der Leib als Werkzeug.

Es erfolgt die beabsichtigte Bewegung des nie-dern Organs nicht — die des hohem erfolgt immer,so lange der Mensch lebendig ist — so ist dasselbe ge-hemmt, es wirdein Widerstand gefühlt, und der Leibdient dann als Sinn, aber als niederer Sinn.

Wenn ein vernünftiges Wesen auf ein andereseinwirkt, als auf blofse Materie, so wird der niedereSinn desselben allerdings auch, und zwar notliwendig,und völlig unabhängig von der Freiheit desselben affi-, ciret, wie es mit diesem Sinne stets bewandt ist; aberes ist nicht anzunehmen, dafs diese Affektion die Ab*sicht des Wirkenden war. Er wollte nur schlechhinseinen Zweck in der Materie erreichen, seinen Begriffin ihr ansdrücken; ob sie ein Gefühl davon haben wer-de, oder nicht, darauf ist in seinem Zweckbegriffe garnicht Rücksicht genommen. Die Wechselwirkung-

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vernünftiger Wesen , als solcher , geschieht sonach stetsvermittelst des hohem Sinnes; denn nur dieser ist einsolcher, auf welchen man nicht würben kann, ohneihn vorauszusetzen; und so bleibt das obige Kriteriumdieser Wechselwirkung richtig: es ist eine solche, inwelcher der Sinn des Objekts der Wirkung vorausge-sezt wird.

V.) Als Bedingung des SelbStbewufstseyns ist ei-ne Wirkung von aussen, zu Eolge derselben eine ge-wisse Beschaffenheit des Leibes, ttnd zu Folge diesereine gewisse Einrichtung der Sinnenwelt gesezt wor-den. Daher zuförderst — soll Bewufstseyn möglichseyn, so mufs die Sinnenwelt so beschaffen seyn , in

die-