halten. Daher denn auch ungezogene, <3. h. nochnicht genug erzogene Leute, bei denen die Verrich-tungen der iyienschhelt noch nicht zu Fertigkeiten ge-worden sind, einen erhabenen Körper, den sie rechtbesehen wollen, oder wohl gar die Fläche eines Ge-mäldes , eines Kupferstichs , das Buchs , das sie lesen,zugleich betasten. — "Wer hört, der kann unmöglichzugleich sprechen, denn er mufs durch das Sprachor-oan die äussern Töne, mittelst ihrer Construction,
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nachahmen; woher es denn auch kömmt, dafs einigeLeute öfters fragen, was man gesagt, da sie es sonachgar wohl gehört, aber nicht vernommen haben; auchwohl bisweilen , wenn es ihnen nicht zum zweitenma-le gesagt werden soll, es wirklich wissen, weil sienun genöthiget sind, hinterher die Nachbildung derTöne vorzunehmen, die sie vorher nicht vorgenommen,hatten. Andere pflegen wohl auch die an sie ergan-gene Rede laut zu wiederholen, und reden sie erst soin sich hinein. — In diesem Falle dienet der Leib, alsSinn, und zwar als höherer Sinn.
Oder — es wird in dem hohem Organ durch denblofsen Willen der Person eine Modifikation hervor-o'ebracht, begleitet von dem Willen, dafs das niedereOrgan dadurch zweckmälsig bewegt werden solle, soerfolgt, wenn dasselbe nicht gehemmt ist, die beab-sichtigte Bewegung desselben, und aus- ihr die beab-sichtigte Modifikation der subtileren oder grobem Ma-terie, je nachdem der Zweck ist, den sie sich vorge-sezt hat. So wird z. B. im Auge, als tliätigem Organ,die Gestalt oder der Buchstabe gebildet, und auf dieFläche hingeworfen , ehe die langsame, durch das Au-ge geleitete und unter seinem Gebote stehende Hand
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