Druckschrift 
[1] (1796)
Entstehung
Seite
57
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II.) Diese Sphäre wird gesezt durch eine ur-sprüngliche, und nothwendige Tliä'tigkeit des Ich, d.li. sie wird angeschaut , und wird dadurch zu einemreellen.' Da gewisse Resultate der Wissenschafts-lehre nicht füglich vorausgesezt werden können, sostelle ich die hier nothin en kurz hin. Man hat nicht

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die leiseste Ahndung, wovon bei der transcendentalenPhilosophie, und ganz eigentlich hei Kant die Redesey, wenn man glaubt, dafs, beim Anschauen, esausser dem anschauenden, und der Anschauung, nochein Ding, etwa einen Stoff, gehe, auf welchen dieAnschauung gehe , wie etwa der gemeine Menschen-verstand das leibliche Sehen zu denken pflegt. Durchdas Anschauen seihst, und lediglich dadurch entstehtdas angeschaute; das Ich geht in sich selbst zurück;und diese Handlung giebt Anschauung und angeschau-tes zugleich; die Vernunft (das Ich) ist in der An-schauung keinesweges leidend, sondern absolut thä-tig ; sie ist in ihr produktive Einbildungskraft, ^is wirddurch das Schauen etwas hingeworfen, etwa, wennmau ein Gleichnifs will, wie der Maler aus seinemAuge die vollendete Gestalt auf die Fläche hinwirft,gleichsam hinsieht, ehe die langsamere Hand ihre Um-risse nachmachen kann. Auf dieselbe Weise wird hierdie genannte Sphäre gesezt.

Fernerdas sich seihst als thätig anschauendeIch schaut seine Thütigkeit an , als eine Linie ziehen.Dieses ist das ursprüngliche Schema der Thütigkeitüberhaupt, wie jeder, der jene höchste Anschauungin sich erregen will, finden wird. Diese ursprüngli-che Linie ist die reine Ausdehnung , das gemeinsame

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