kategorisch, als Saz j eine Bemerkung, die wichtig,und dennoch oft iihevgangen ist; die Verbindung zwi-schen zwei Sätzen wird kategorisch behauptet; wirddie Bedingung gegeben, so ist nothwendig das Be-dingte anzunehmen. Die Bedingung war, dafs ichden andern als vernünftiges Wesen (für ihn und michgültig) anerkennte, d. i. dafs ich ihn als ein solchesbehandelte — denn nur Handeln ist ei?i sol-ches, gemeingültiges Anerkennen. Dies nunmufs ich nothwendig , so gewifs ich.mich als vernünfti-ges Individuum ihjn entgegensetze, — es verstehtsich, inwiefern ich vernünftig, d. i. meinen Erkennt-nissen consequent verfahre.
So gewifs ich ihn nun anerkenne, d. i. behandle,,so gewifs ist er durch seine erst problematische Aeus-semng gebunden , oder verbunden , durch theoretischeConsequenz genöthigt, mich kategorisch anzuerkennen,,und zwar gemeingültig , d. h. mich zu behandeln wieein freies Wesen.
Es geschieht hier eine Vereinigung entgegenge-sezter in Eins. Unter der gegenwärtigen Vorausse-tzung liegt der Vereinigungspunkt in mir , in meinemBewufstseyn: und die Vereinigung ist bedingt dadurch,dafs ich des Bewufstseyns fällig bin. -— Er, an sei-nem Theil, 'erfüllt die Bedingung, unter der ich ihnanerkenne ; und schreibt mir sie an meiner Seite vor.Ich thue von der mehligen die Bedingung hinzu — an-erkenne ihn wirklich, und verbinde dadurch ihn zuFolge der durch ihn selbst aufgestellten Bedingung,mich kategorisch anzuerkennen; verbinde mich , zu
- „ Folge