Druckschrift 
[1] (1796)
Entstehung
Seite
22
Einzelbild herunterladen
 

22

pfen wollten, zu einem vorherigen getrieben wurden,wo er schon angekniipft seyn mufste. Dieser Grundmufs gehoben werden. Er ist aber nur so zu lieben,dafs angenommen werde, die Wirksamkeit des Sub-jekts sey mit dem Objekte in einem und eben demsel-ben Momente synthetisch vereinigt; die Wirksamkeitdes Subjekts sey selbst das wahrgenommene und begrif-fene Objekt, das Objekt sey kein anderes, als dieseWirksamkeit des Subjekts, und so seyn beide dasselbe.Nur von einer solchen Synthesis würden wir nichtweiter zu einer vorhergehendem getrieben; sie alleinenthielte alles', was das Selbstbewufstseyn bedingt, insich, und gäbe einen Punkt, an welchen der Fadendesselben sich anknüpfen liesse. Nur unter dieser Be-dingung ist das Selbstbewufstseyn möglich. So gewifsdaher Selbstbewufstseyn statt finden soll, so gewifsmüssen wir das aufgestellte annehmen. Der strengesynthetische Beweifs ist sonach vollendet; denn «lasbeschriebene ist erhärtet, als absolute Bedingung desSelbstbewufstseyns.

Es ist die Frage nur noch die, was denn die auf-gestelltd Synthesis bedeuten möge, was sich darunterverstehen lasse, und wie das in ihr geforderte möglichseyn werde. Wir haben sonach, von jeztan, das Er-wiesene nur noch zu analysiren.

III.) Es sheint, dafs die vorgenommene Synthe-sis , statt der blofsen Unbegreiflichkeit, die sie habenwollte , uns einen vollkommnen YV iderspruch anmu-thet.

V

Das durch sie aufgestellte soll seyn ein Objekt;aber es ist der Charakter des Objekts, dafs die freie

Thä-