i4
Aufgabe, alle diese Verrichtungen desselben gleich-falls in einem lezten Grunde zu vereinigen , unddieses Verfahren hat aus demselben Grunde dieselbeRealität, welche jenes hatte. Diese lezte Aufgabean das synthetische Vermögen , nach dessen Vollen-dung die Menschheit wieder zur Analyse zurückkehrtjdie von nun an eine ganz andere Bedeutung bekommt,mufste gleichfalls über kurz oder lang gelöfst wer-den; und es wäre blofs das zu wünschen, dafs die-jenigen, die ihre Fähigkeit nicht bestimmt, an die-sem Geschäft Antlieil zu haben, von der Realität,die durch dasselbe hervorgezogen werden soll, über-haupt keine Notiz nähmen, wie es sonst immer ge-wesen ist, nicht aber verlangten, sie unter die be-sondere Art der Realität, die ihnen bekannt ist,herabzuziehen. — Ein reines Ich, und die Verrich-tungen desselben vor allem Bewufstseyn haben kei-ne Realität, weil sie nicht im gemeinen Bewufst-seyn Vorkommen, heilst dasselbe sagen, was. einungebildeter Wilde sagen würde, wenn er spräche :eure Kausalität, und eure Wechselwirkung habenkeine Realität, denn man kann sie nicht essen.
2.) Aus der Deduktion unsrer Ueberzeugungvom Daseyn einer Sinnenwelt ausser uns , folgt zu-gleich , wie weit diese Ueberzeugung gehe, und inwelchem Zustande des Gemüths sie statt linde: dennkein begründetes geht weiter als der Grund , undsobald man den Grund einer bestimmten Denkweisekennt; kennt man auch .ihren Umfang. Sie gehtso weit, als unser praktisches Vermögen von demtheoretischen unterschieden, und ihm entgegenge-
sezt