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[1] (1796)
Entstehung
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allen reinen Wissenschaften unbeschreiblich viel ge-schadet.

II. Was

da stehen. Ich sehe ihn an, und lache über dieFrage. Allerdings ist das im ganzen Ernste mei-ne Meinung. Ansam philosophise non babes, sagter mitleidig; und ich antworte ihm: die grofseWeifsheit hat Sie um den gesunden Menschen-verstand gebracht. Am Wissen, lieber Herr,fehlt es mir über diesen Paukt nun eben nicht,«her am Verstehen. Ich habe es, als ich noch inSecunda safs, gar wohl vernommen, dafs die Pe-ripherie gleich seyn soll, einem Polygon von un-endlich vielen Seiten, und dafs man den Flächen-inhalt des erstem bekommen soll, wenn man dendes lerztern hat: aber ich habe die Möglichkeit die-ser Ausmessung nie begreiiten können, und hohezu Gott, dafs er bis an mein Ende mich sie nichtwerde begreilfen lassen. Was ist denn der Begriffeines unendlichen ? doch wohl der einer Aufga-he, die Seite des Polygons in das unendliche fortzu theilen, also die Aufgabe eines unendlichen Be-stimmens? Aber was ist denn ein Maas, zu demihr hier das Unendliche brauchen wollt ? Dochwohl eLwaS bestimmtes ? Theiltihr ins unendlichefort, wie ihr der Aufgabe nach sollt, so kommt ihrnicht zum Messen. Geht ihr aber an das .Messen,so müfst ihr vorher aufgehört haben, zu theilen;und euer Vieleck ist sonach ein endliches, undnicht, wie ihr Vorgebt, ein unendliches. Aberweil ihr die Handelsweise ein unendliches zu be-schreiben, d. i. den leeren Begrilfdes Unendlichen,auffassen, und etwa mit A. bezeichnen könnt, sobekümmert es euch nicht weiter, ob ihr auf dieseWeise wirklich gehandelt habt, und handelnkönnt, und ihr geht mit euerm A. rüstig an dasGeschäft. So macht ihr es in noch mehrern Fällen.Der gesunde Menschenverstand staunt ehrfurchts-voll eure Thaten an, und nimmt die Schuld, dafser euch nicht versteht, bescheiden auf sich selbst;wenn aber ein unbeschei'dnerer seine Meinung nur

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