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Das Resultat aller Aussagen von Personen, dieihn beobachtet und gesprochen haben, lauft darauf kstn-ous, daß er noch nicht das Pallium erhalten. Erselbst verwies mehrere, die sich an ihn wandten, anden Victor. Uncer andern bezeugte Johann von St.Stephano und Welferamin, daß Adrian, als er Romverließ, gesagt habe: ,.Octavian, den ich in die Lom-bardey gesandt, will die Maylander exeommunicimn,ich aber habe ihnen befohlen, sich nicht um ihn zu be-kümmern, sondern in Verbindung mit den Brescianemdem Kaiser tapfern Widerstand zu leisten. Ich habemit ihnen schon die Verabredung getroffen, daß derKaiser ihrenthalben seinen Zug nach Rom wird auf-geben müssen; und mit den Cardinalen, daß Qctaviannach meinem Tode nicht Pabjt werden soll.
Der Schluß des Conciliums wurde Friedrich vor-gelegt, der ihn ehrerbietig annahm und billigte. DieErhebung Victors auf den pabstlichen Stuhl geschahmit vieler Feyerlichkeit, und unter einem großen Zu-lauf des Volks. Friedrich selbst erwies ihm die ge-wöhnliche Ehrfurchtsbezeigung, so wie sie Constcmtindem Papst Sylvester vor der Kirchchüre erwies. Erhielt ihm beym Herabsteigen vom Pferde den Steig-bügel, führte ihn selbst an der Hand bis an den pabst-lichen Sitz, und setzte ihn darauf.
Ueber den weitern Verlauf der Sache können fol-gende Briefe Aufschluß geben.
Kaiserliches Schreiben.
an Eberhard Erzbischofs von Salzburg, und dussenSuffraganeen, den Bischöffen Albert von Frey-singen, Hartmann von Brixen, und Romamusvon Gurk, und der ganzen SalzburgischenDiöces.
Wenn ihr dem heiligen Concilium zu Pavia be>-ge-«ohnt hättet, so würdet ihr alles, was daselbst, oder
Cc; in
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